Mit dem Körper sprechen und das Qi wirken lassen.

Shownotes

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00:00:16: Echte Stille, ein Podcast über das bewusste Pflegen der Lebensenergie.

00:00:23: Hallo Veronica!

00:00:26: Ich freue mich heute wieder mit dabei zu sein.

00:00:28: Seit ca.

00:00:30: zehn Jahren befasse ich mich mit dem stillen Chigong und heute haben wir wieder ein schönes Thema mitgebracht.

00:00:37: Ja Stefan mein Name... Wir haben uns ja auch über das Chigon kennengelernt was du glaube ich noch relativ frisch dabei warst da immer einen sehr schönen Austausch gefunden, den wär's auf dieser Ebene weiterführen.

00:00:51: Und ich freue mich auf ein neues interessantes Gespräch!

00:00:57: Auf Entfernung treffen wir uns so immer wieder – das ist schön!

00:01:03: Ja es gab eine Frage von einer Teilnehmerin in einem Seminar die wir natürlich notiert haben und genauer hinschauen denn ich lese mal kurz vor Zitat Es hilft nicht viel zu üben ohne auf die eigene Situation, in dem Fall vielleicht Lebenssituation oder umständige Krankheitssituationen, Gesundheitssituation das eigene Gefühl einzugehen.

00:01:28: Also ein großes Thema denn da blickt jemand tief und durchleuchtet sozusagen den Umstand.

00:01:36: ich überstelle es Chigong und das kommt erst mal als etwas zu mir von außen aber wenn ich es verkörpere in mich hinein lasse, dann ist es mehr als nur das Üben.

00:01:49: Also es hilft nicht viel zu üben ohne auf die eigene Situation das eigene Gefühl einzugehen.

00:01:56: was fällt dir denn so spontan dazu ein Stefan wenn du das hörst vielleicht auch von deiner Erfahrung auf deinem Weg?

00:02:03: Wann isst ihr das begegnet?

00:02:08: Ja ich finde das eigentlich einen ganz wesentlichen Punkt dass wir eben letztendlich, das ja auf unser Leben anwenden müssen.

00:02:18: Und natürlich kann es schön sein da ein paar nette Übungen zu machen und allgemein was zu machen.

00:02:25: aber wenn es wirklich tiefer gehen soll und die Frage bezog sich auch auf jemanden oder es bezog sie auch auf die Erfahrung von jemandem mit einer sehr schweren Krankheit umgegangen ist Mitigung, oder?

00:02:39: Wenn man wirklich so eine Heilung oder Transformation will.

00:02:45: Wenn man wirklich etwas bewirken will, dann glaube ich ist es ganz wichtig dass wir das auf unser Leben wirken lassen.

00:02:52: Das ist auch das was Meiste lieben mir wieder betont hat mit dem klassischen Gleichnis von die Übung ist wie ein unbehauernder Holzblock Wir müssen sie selber eine Form geben, müssen wir selber formen und Sie zu unser eigen machen.

00:03:09: und das heißt für mich schon genau dass, dass ich mich mit mir auseinandersetzen muss.

00:03:14: Und ja auf einer oberflächlichen Ebene kann man T-Gong natürlich einfach machen um ein bisschen fitter zu sein, bisschen mehr Kraft haben, bisschen besser zu atmen, bisschen eher Energie zu haben.

00:03:26: Das ist dann ein bisschen ähnlich wenn wir es an wie wir vielleicht Fitnesstraining anwenden auch wenn's was anderes ist ... esoterisches Fitness-Training

00:03:38: ist.

00:03:40: Aber, aber es geht dann in diese Richtung und ich will gar nichts gegen das sagen lassen.

00:03:44: Es sollte jetzt nicht irgendwie kritisierend sein.

00:03:46: Das ist auch eine Möglichkeit, wenn viele Leute, für viele Leute ist es super gut, das so zu machen.

00:03:51: Aber wenn du wirklich ja eben eine Transformation erleben willst oder eben auch Heilung erleben wirst, dann glaube ich, ist das schon ganz wesentlich?

00:04:03: Eben, Kile... Nach einem Arbeitsalltag setzen sich hin und machen stilles Chigong, um den Stress von sich abzustreifen.

00:04:11: Den ganzen Tag wieder einen leeren Kopf zu bekommen vielleicht auch bei sich mehr wieder anzukommen sich bewusster zu spüren.

00:04:18: aber haben nicht diese also diesen

00:04:22: Druck

00:04:23: kann man ja auch sagen druck?

00:04:24: ich bin tatsächlich schon betroffen und krank und möchte damit etwas bewirken und damit den Blick auch darauf zu lenken, was ist bei mir konkret los?

00:04:36: Also dann wird das konkret sozusagen die Übungen.

00:04:41: Der Unterschied zwischen ich setze mich hin und übe viel und ich setz mich hin- und übel- beziehe die eigene Situation des eigenen Gefühl mit ein oder gehe auf das Gefühl ein.

00:04:55: Wie könnte es aussehen für die jetzt nicht betroffen sind aber vielleicht ein bisschen eintauchen wollen in das, was da passiert.

00:05:04: Also ich denke zuerst malen dass die Allermeisten von uns so etwas dann machen wenn es sozusagen etwas gibt was wir verändern wollen zumindest dann wenn wir wirklich intensiv dahinter gehen.

00:05:16: natürlich kann man eben wie gesagt auch denken das ist vielleicht eine nette Art mich zu bewegen und eine netten Art ein bisschen zur Entspannung zu finden.

00:05:23: aber ich glaube letztendlich haben wir doch alle irgendetwas was in unserem Leben nicht stimmt.

00:05:29: wo wir irgendwas drückt Was drückt, sei das eine Krankheit.

00:05:33: Sei es einfach eine Unzufriedenheit.

00:05:34: Seid dass wir merken okay wir sind viel zu viel im Stress und unser Leben bringt uns so nicht wirklich das was wir eigentlich wollen.

00:05:42: und ich glaube wenn das da ist...

00:05:45: Dann wird's konkret?

00:05:46: Dann wirds konkret!

00:05:47: Ich denke jetzt da war ganz langer Zeit in einem Seminar bei meinem ersten buddhistischen Lehrer.

00:05:57: Da hat jemand gefragt ... den Lehrer gefragt, ja... Was ist denn die richtige?

00:06:04: Das weiß Meditation.

00:06:05: Aber eine Meditationsart, die sehr ähnlich ist wie was wir im Stillen Jigung machen,... ...die auch ein Teil aus der gleichen Tradition kommt, wie ein Teil des Stillenjigungs.

00:06:15: Und er hatte gefragt, was ist die richtige, was wäre die korrekte Motivation um damit zu beginnen?

00:06:24: Dann hat der Lehrer zurückgefragt, weil ich ja, was is dann...?

00:06:27: ...deine und er hat, ich kann es eigentlich nur auf Englisch richtig sagen.

00:06:30: Er gesagt, because it hurts too much not to.

00:06:36: Also weil es zu sehr schmerzt nicht zum Meditieren.

00:06:42: Und die Antwort vom Lehrer war perfekte Motivation.

00:06:46: Perfekt!

00:06:47: Und ich glaube das ist gar nicht so selten oder?

00:06:51: Ich muss für mich auch sagen dass...ich war schon immer interessiert an diesen an Kampfkunst und so, um Tai Chi.

00:06:58: Und chinesische Kultur habe ich auch von irgendeiner Art immer fasziniert schon als Jugendlicher aber...

00:07:05: Ja mich auch!

00:07:05: Dass

00:07:05: ich richtig so tief und wirklich auch gemerkt hab.

00:07:09: die Wild.

00:07:09: ja da war auch ein Punkt wo ich gemerkt habe Ich muss was ändern in meinem Leben.

00:07:15: Wo ich mich irgendwann mal gefragt habe jetzt gehe ich entweder Lass ich mich einweisen oder ich ändere wirklich was.

00:07:22: Und ich habe mir wirklich überlegt, ich fange an mit wirklich ernsthaft stilles Tiegungen zu machen, ernsthaft zu meditieren war damals noch die Frage und... Oder ich gehe in Therapie!

00:07:35: Von dem her glaube ich viele haben das und ich glaube dass es auch.

00:07:38: dann geht man wirklich tief rein.

00:07:40: Wie gesagt, ich hab gar nichts dagegen wenn Leute das einfach nützen um sich... ein bisschen mehr Entsparnung zu finden.

00:07:46: Das ist auch eine richtige Motivation, aber ich glaube für viele ist es so dass wir wirklich das wirklich etwas... das ist eben ja zu sehr Schmerz, das nicht zu tun.

00:07:59: Diese Frage kam ja auf von einer Teilnehmerin nachdem sie wiederum einen Bericht einer anderen Teilnehmerinnen gehört hat die über ihre Krankheitssprach und gesagt hat Sie hat mit ihren Symptomen gesprochen Und das hat das ausgelöst, diese Frage zu sagen okay es geht nicht nur darum viel zu üben sondern auch die eigene Situation.

00:08:24: Das eigene Gefühl einzubeziehen oder darauf einzugehen.

00:08:30: wenn jetzt jemand so stark betroffen ist und ja es für sich als richtigen Weg vielleicht wählt die Symptome anzusprechen während einer Übung im Nachgang Was passiert da?

00:08:46: Also ich meine, ein Hintergrund den sie auch noch erwähnt hat ist dass sich immer wieder mal betrunnen in meinen Seminaren.

00:08:54: Das eigentlich die stärkste Art zu üben einfach ist mit dem also wenn man es heilend üben will Wenn ich irgendwo ein Problem habe sei das ein Schmerz, sei das eine Verletzung Sei das aber auch eine schwere Krankheit Dass ich dorthin gehe wo ich das spüre und einfach nur dort bin ... absichtslos dorthin geht.

00:09:15: Das das

00:09:16: mit meiner Aufmerksamkeit.

00:09:18: Genau, dass das gemäß der Tradition die stärkste Form und auch die größte Heilkraft hat.

00:09:27: Und das ist ja ein sehr spannender Punkt oder?

00:09:34: Also ich gehe mit meiner aufmerksamkeit an die Stelle... ...und bin einfach nur da präsent.

00:09:43: präsent und bewusst.

00:09:47: Und lass ja eigentlich alles so geschehen, wie es von alleine geschieht!

00:09:50: Das heißt das geht ja davon aus dass in uns drin eben eine größere Geistige Kraft ist, wir nennen das den Ursprungsgeist dann könnt auch sagen man könnte auch Jönschen.

00:10:02: auf Kinesisch kann man auch als ursprünglich Göttliches bezeichnen oder übersetzen, dass dieses ursprünglich-göttliche, dieses urspringlich geistig spirituell in uns der höhere Geist.

00:10:15: Der Ursprungsgeist anfängt eben sehr viel mehr weiß und wenn wir einfach nur dort sind und sein können ohne zu urteilen, ohne verändern zu wollen das das dann wirkt und dass das eben ist der sehr vielmehr weiß als wir selber und auch weiß wo der Ursprung unserer Probleme ist was wir tun müssen, um es oder was geschehen muss.

00:10:39: Eben nicht tun müssen.

00:10:40: Was gescheh'n kann damit das sich verändert?

00:10:46: Aber das ist natürlich... Das sind fortgeschrittene Praktiken!

00:10:49: Das ist dann Wu-Wei, Nichthandel und das ist auch immer das Fortgeschrittenste im Schikon.

00:10:54: Und das ist ja auch das Schwierigste, weil dann muss man wissen wie wir hin gehen.

00:10:57: Stell dir mal vor du hast ein Tumor irgendwo der dich vielleicht umzubringen droht und dann einfach dort zu sein eine stunde dort zu seien präsent ohne in angst zu verfallen, ohne wütend zu werden mit dem zu schimpfen oder so sondern einfach sagen okay zeig dich lasso ich bin da du kannst alles machen und den schmerz zuzula der kommt vielleicht schmerzen da kommen vielleicht ängste und die einfach zuzulassen ohne irgendwie ins kopf Kinder zu gehen und zu denken, was ist jetzt?

00:11:31: Und die Gedanken kommen weiter zu spenden.

00:11:37: Sich mit den Emotionen zu identifizieren sondern alles kommen und gehen zu lassen.

00:11:41: Selbst beim Herzen zu bleiben und einfach geschehen zu lassen das wäre ja dann die Praxis.

00:11:45: aber das ist eine verdammt hohe Praxis

00:11:50: weil oft die Wahrnehmung natürlich zu einem Gedanken führt, den man dann gerne weiter denken würde.

00:11:56: Aber in der Wahrnehnung also wirklich puren Wahrnehmungen und in dem Sein, puren schlichten Sein in dem Moment zu verbleiben Und nicht zu analysieren Nicht erkennen zu wollen oder verstehen zu wollen sondern passieren zu lassen.

00:12:15: Ich finde dort den Ansatz von mit den Symptomen zu sprechen Das finde ich eigentlich spannend und kann sehr guter Ansatz sein.

00:12:26: Ich denke, es geht einfach ein bisschen darum wie man es macht.

00:12:29: Die Frau von der das kommt, die kenne ich ja auch und die hat sich wirklich von einer sehr schweren Krankheit mittig umgeheilt oder die zumindest so weit in den Griff bekommt dass sie mit der Symptom- oder fast Symptome frei leben kann.

00:12:44: Ich gehe jetzt mal davon aus, dass ich eben nicht den Fehler gemacht habe.

00:12:50: Weil das werden der Fehler im Reden mit einem Symptom, dass sich sozusagen auf diese Ängste und weiß ich was?

00:12:59: Diese ganzen Gedanken die aufkommen dabei eingehe und die sozusagen weiterspinnen.

00:13:06: Das wäre sehr schwierig.

00:13:07: oder also wenn ich sage okay Du kannst mir sagen, was willst du?

00:13:11: Da kommt irgendein Gedanke.

00:13:13: Vielleicht bringt es mich ja um und dann frag ich, bist du mich wirklich umbringen?

00:13:16: Also ich habe doch gar nichts getan und so weiter.

00:13:21: Dann würden wir genau wieder in diese Schleife kommen von... von immer mehr denken.

00:13:28: Das wollen wir ja nicht, oder?

00:13:30: Und vor allem auch dem ... also sich dem begrenzenden Verstand eigentlich in dem Rahmen zu bewegen.

00:13:37: Genau!

00:13:38: Wo wir ja nur das denken können was wir kennen und dieser Moment soll uns ja irgendwo hinbringen was Veränderung bringt.

00:13:45: Das heißt etwas Neues was wir noch nicht kennen und uns eigentlich aus der Dauerschleife auch rausholen.

00:13:54: Also Die Praxis ist, wie du beschrieben hast die Übung mit der Übung und der Aufmerksamkeit an eine Stelle gehen.

00:14:07: Mit der Aufmärksamkeit was natürlich schon gelenkt ist und dort einfach nur sein.

00:14:12: Ja man kann das auch natürlich machen indem man zum Beispiel zuerst eine andere Übung hat, z.B.

00:14:18: mit der Körperatmung mit Atmen dorthin geht oder was ich auch aufmache mit dem Inneren lächeln, also zuerst mal in diese Stelle hineinlächelt und dann einfach nur verweilt.

00:14:28: Also es gibt natürlich schon Vorbereitungen auf das.

00:14:31: man muss da nicht... Man muss das nicht einfach sozusagen roh so machen.

00:14:35: aber prinzipiell geht's schon um das.

00:14:37: ja Wie ist es denn mit dir?

00:14:44: Das wird mich jetzt wundern weil du bist ja Hast dir auch mit gesundheitlichen Problemen zu tun gehabt oder immer wieder mit dem Asthma und so, kannst du das irgendwie nachvollziehen?

00:14:57: Diese Herangehensweise.

00:14:59: Was hast du da erlebt?

00:15:01: wie gehst du damit um?

00:15:04: Also ein konkretes Erlebnis an das ich mich erinnere wenn ich Übungen losgelassen habe dass ich plötzlich die Bilder hatte von meinen inneren Organen.

00:15:15: Das war sehr spannend.

00:15:18: Plötzlich wusste ich, in welchem Zustand meine Leber ist und mein Herz und meine Nieren.

00:15:25: Und ich konnte auch wie innerlich fühlen oder beschreiben, wie die sich anfühlen – das war ganz interessant!

00:15:37: Aus der Übung kam ich dann raus und habe nachhaltig gespürt, ah ja, die Leber is da!

00:15:42: Die ist so groß... in ihrem Saft oder eben auch nicht.

00:15:48: Und die Nieren fühlen sich samtig an, also es waren ganz verrückte irgendwie gefühlte Empfindungen wie meine Organe inneren Organe beisammeln sind, die mir dazu gespielt wurden bei diesem einfach nur Sein.

00:16:08: und ja daraufhin schaut man natürlich immer wieder mal hin und wie ist es jetzt beieinander, um zu überprüfen.

00:16:21: Also das war zum Beispiel jetzt ein Erlebnis was mir so spontan einfällt wo ich nicht danach gesucht habe, nicht nach irgendwas gefragt hab sondern bei einer Übung einfach wie losgelassen habe und dann kamen diese Offenbarungen würde ich's vielleicht nennen in dem Moment

00:16:42: Ja, ja.

00:16:45: Also ich finde das sehr spannend was du erzählst.

00:16:50: Sehr spannend!

00:16:53: Weil es ist eine sehr individuelle Wahrnehmung.

00:17:02: Es geht gar nicht mal darum was geschieht sondern du bist einmal in bestimmten Gefühlen mit dem.

00:17:09: Und ich glaube, das ist schon ziemlich das, worum es geht.

00:17:12: Also dass wir eigentlich hier machen wollen auch.

00:17:16: Die Verbindung war spannend weil natürlich hat sich dann das Innere ja wie im Vertrauen an mich gewendet du in diesem Zustand befinden sich gerade deine inneren Organe und die waren vielleicht nicht alle so gleich gut beieinander und trotzdem durfte ich aber hinsehen und hinfühlen.

00:17:41: Und das hat mir ja auch wieder die Möglichkeit gegeben, damit weiterzugehen und zu sagen okay wenn das jetzt der Zustand ist auf welchen Weg begibt man sich jetzt um es zu halten?

00:17:53: Zu verbessern wie auch immer und dann immer wieder in den Übungen etwas mitzubekommen was vielleicht wiederum daran lag dass jetzt das ein oder andere Organ sich weniger wohl fühlt im eigenen Körper.

00:18:07: Also dann wirklich diese Verbindung zwischen Körper, inneren Bildern und aber auch dem was geschieht im Leben und was führt mich dahin?

00:18:18: Dass es so ist und wie kann ich da einen Schritt raus machen.

00:18:21: also eine sehr schöne Übertragung

00:18:23: auch.

00:18:26: Sehr spannend!

00:18:27: Und ich meine, die Frau, die diese Frage gestellt hat, die hat ja auch noch ... oder dieses Thema aufgebracht.

00:18:33: Hat ja auch gesagt, dass sie singemäß, sodass sie heute gar nicht mehr ein bestimmtes Ziel will, wenn sie übt zum Beispiel Heilung und so.

00:18:42: Sondern das sie einfach dahin geht und darauf vertraut, dass das geschieht was im Moment das Richtige ist.

00:18:51: Das sind es meine Worte.

00:18:52: aber so habe ich das etwa verstanden.

00:18:57: Das finde ich auch ein sehr, eigentlich ein sehr spannender oder sehr tiefen Ansatz.

00:19:02: Weil... Ich glaube man muss ja ein bisschen aufpassen.

00:19:07: wenn man sagt und das sage ich dass wir sehr viel bewirken können mit Übungen.

00:19:16: Dass wir sehr viele bewirkeln können mit unserem Geist dann muss man ja ein bisschen aufpassen, dass man dann nicht den Rückschluss macht.

00:19:24: Ja alles ist in deiner Macht und wenn du halt nicht geheilt wirst ... Dann hast Du was falsch gemacht oder Du warst halt nicht gut genug?

00:19:34: Oder irgend so was?

00:19:35: Das Thema

00:19:36: hatten wir auch schon als eigenes Thema, aber das kommt immer wieder natürlich.

00:19:40: Genau!

00:19:41: Und da muss man... Da ist es eben ganz klar zu wissen okay Wir haben gewissen Einfluss denn wir haben Aber da gibt es auch noch ganz viele.

00:19:52: Da haben wir schon davon gehabt, das Karma und so weiter... Also ganz viel wo wir einfach sagen können ich weiß nicht genau was das ist Ich weiß nicht Genau was das Richtige ist für mich Und vielleicht ist es ebenso Das für meine Entwicklung Im Moment gerade dass im höchsten Sinne Beste ist Dass diese Krankheit die ich jetzt habe noch bleibt.

00:20:21: Vielleicht Und von dem her finde ich das eine sehr gute und hohe Haltung, damit zu üben.

00:20:28: Also sozusagen okay, ich gehe einfach mal hin, ich habe gar kein Ziel mehr... ...und ich vertraue darauf, dass sozusagen mit meinen Worten der Ursprungsgeist mein ursprüngliches Göttliches schon genau das macht was in meinem höchsten Sinne ist.

00:20:45: Das kann man so machen!

00:20:46: Ich finde es eine sehr hohen Tiefeart es anzugehen und Jigu umzuwenden.

00:20:54: Aber ich möchte damit auf gar keinen Fall sagen, dass man das immer so... Dass die einzige Art ist.

00:21:00: Es ist auch völlig okay zu sagen Ich brauche jetzt Jigu eben wie schon am Anfang gesagt um mehr zu entspannen oder um ganz gezielt meine Verspannung zu lösen, meine Lungenschwäche zu stärken oder so.

00:21:13: Also das ist auch richtig.

00:21:16: Es geht nicht.

00:21:16: Es sind einfach verschiedene Ebenen Und wenn wir auf dieser, sag ich mal höheren Ebene üben werden.

00:21:23: Dann ist da ja so was ich da höre bei dieser Theile.

00:21:25: Ich meine es auch eine gewisse Demut sozusagen Ja, was sein soll?

00:21:31: Das geschieht und oder eben wie... Wie oft wenn ich zum Beispiel Wünsche habe für eine Kreatin oder so dann formuliere ich's für mich immer das Beste geschehen soll für sie in ihrem eigenen höchsten Sinne.

00:21:52: Also nicht, dass ich das Gefühl habe, ich weiß was für diese Person oder auch für mich selbst das Beste ist?

00:21:59: Also auch wieder die hohen Werte von Hingabe-, Annahme- und Vertrauen- oder Urvertrauen im Sinn als du gesagt hast den Moment darauf zu vertrauen, dass es eventuell das ist, was für mich in diesem Moment das Bste ist.

00:22:19: Es ist natürlich immer einfacher zu vertrauen, wenn alles gut ist und wenn Krisen kommen schwierige Situationen, Krankheiten wo man auch anderen Experten ausgeliefert ist dann zu sagen ich bin voll in meinem Vertrauen oder ich spüre mein Urvertrauen.

00:22:36: Und kann mich darauf verlassen.

00:22:38: das ist natürlich die Herausforderung in dem Sinne.

00:22:41: aber es ist ja auch das worin das stille Chigong unterstützt, weil wenn wir in dem Zustand des stillen Schikongs sind fühlen wir auch wie eingebettet aufgehoben und gehalten.

00:22:55: Wir sind von unserer eigenen Energie und auch von der um uns herum Und ich finde da wird man sich also darin unterstützt an diese Werte tatsächlich zu glauben und nicht das abzugeben in andere Hände wo man ausgeliefert ist.

00:23:16: Also das Gefühl zu haben, dass man aus geliefert isst.

00:23:21: Verstehst du worauf ich hinaus will?

00:23:23: Ja ja.

00:23:25: Es ist sozusagen auch... es ist schon ein Abgeben aber es ist ein Abgeben an sein eigenes Hörerselbst.

00:23:32: Ein etwas höheres.

00:23:33: und ja da sind wir wieder beim Loslassen.

00:23:37: und dieses Loslassen das ist nicht einfach.

00:23:39: Da muss man sich... es klingt dann immer so super einfach gerade wenn eben ganz allgemeine Tügungen, die höchsten Übungen immer die Einfachen sind.

00:23:48: Ja was ist denn das Problem?

00:23:50: Weil eben dieses einfache auch im Beinhalte so viel loszulassen, so viel zuzulassend und eben Vertrauen vertrauen.

00:24:00: und aber ich finde auch wie du sagst es sehr schön formuliert.

00:24:04: Das ist dieses eingebettet sein, das ist zu merken ja da ist etwas was mich trägt.

00:24:10: Und sich...das ist auch empfinde ich also was sehr Schönes.

00:24:16: So ein, ja... Ich gehe mit etwas mit, mit einem Fluss mit und das... ...ich vertraue darauf dass es in meinem höchsten Sinne richtig ist.

00:24:28: Das ist sehr schön und ich muss ganz ehrlich sagen gelingt mir natürlich absolut nicht immer.

00:24:34: Es ist ein Prozess den ich immer wieder auch werke.

00:24:38: okay nein da bin ich noch nicht so weit aber oder jetzt grad bin ich nicht so weit und an anderen Momenten geht's besser.

00:24:47: Da darf man sich auch keine Illusion machen, das ist ein Weg, es ist ein Prozess.

00:24:52: Ja genau so, ein Übungsfeld wie alle anderen auch um sich immer wieder kennenzulernen und sich zu begegnen und das hört nie auf.

00:25:03: also... Ich bin jetzt noch nicht so lange auf dem Weg wie du.

00:25:06: Aber ich muss sagen, schon diese zehn Jahre wo ich oft gemeint habe vieles verstanden zu haben wird dann auch wieder neu entdeckt und das dann loszulassen was man vorher meinte zu verstehen und sich wieder auf den neuen Zustand einzulassen immer wieder schön aber auch im Wandel.

00:25:27: alles im wandel

00:25:31: ja schön denn glaube ich dass ist doch Ein guter Schluss für diese Folge.

00:25:37: Ich fand das ein sehr spannendes Gespräch, ich finde es ein ganz wichtiges Thema im Chigong dieses Zulassen und dieses Loslassen.

00:25:49: Es ist immer wieder schön von anderen zu hören wie Sie damit umgehen.

00:25:54: Vielen Dank auch für diesen Input, die Frage.

00:25:58: Ja vielen Dank!

00:25:59: Wir freuen uns auf weitere.

00:26:00: Das bringt uns immer wieder zum Austausch.

00:26:04: Ja, und dann in zwei Wochen werden wir soweit ich weiß wieder ein sehr spannendes Thema besprechen.

00:26:12: Ich wünsche euch allen eine gute Zeit!

00:26:16: Und wenn ihr Fragen habt, wenn ihr Themenvorschläge habt meldet euch doch bitte.

00:26:21: Und natürlich genauso wenn ihr euch für das Jigung interessiert noch ein bisschen mehr.

00:26:27: Genau jetzt geht der Herbstwinter los ein guter Zeitpunkt um einzusteigen.

00:26:33: Und bis bald!

00:26:34: Bis bald.

00:26:34: Tschüss.

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