Starke Nerven dank Qi Gong

Shownotes

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00:00:18: Die Weg des Stilles.

00:00:19: Ein Podcast über das bewusste Pflegen der Lebensenergie.

00:00:24: Hallo, ich bin Veronica und seit im Begleitung des stillen Schigong.

00:00:30: Hallo mein Name ist Stefan und ich übe seit etwa thirty- acht Jahren Schigung und erlebe es immer wieder neu.

00:00:44: Das ist ja das Schöne!

00:00:45: Es nimmt nie ein Ende.

00:00:50: Ja, wo schauen wir heute hin?

00:00:53: Aufgrund eines ganz frischen in Erinnerung behaltenen Gesprächs vom Wochenende.

00:00:58: Wo es um das Nervensystem ging und das autonome Nervenystem habe ich dich angeschrieben Stefan und hab gesagt wollen wir uns mal darüber unterhalten?

00:01:08: weil mir scheint dass ist ein ganz ja ein richtiges Fundament, was natürlich in unsere Praxis auch hineingehört.

00:01:18: Denn wenn wir über Kultivierung, Harmonisierung, Regulierung sprechen dann ist da das Nervensystem unmittelbar betroffen.

00:01:27: für mich war es nochmal so eine Erkenntnis wie eine Glühbirne geht an und leuchtet alle Lebensfelder aus wo das Nervensystem betroffen war.

00:01:38: und ich dachte mir Mensch Du bist doch eigentlich zum stillen Chigon genau aus dem Grund gekommen.

00:01:45: Wieso ist dir das nicht früher eingefallen?

00:01:47: Es musste dieses Gespräch am Wochenende sein, jetzt habe ich dich damit konfrontiert und ein bisschen überrascht.

00:01:52: aber es ist mir ein großes Anliegen weil ich glaube dass das tatsächlich nochmal einen Zugang ist auch für andere neue Zuhörer zuhörerinnen um vielleicht die Lauscha zu öffnen.

00:02:07: Ach so, okay.

00:02:08: Das meint ihr wenn ihr über Kultivierung der Lebensenergie Harmonisierung spricht?

00:02:15: Ja das ist also ein großer Teil davon.

00:02:17: deswegen ja da sind wir heute

00:02:21: genau und tatsächlich ja da hast du mich damit nicht gerade überrascht aber einfach mich mit dem komfortiert und ich finde es ein sehr spannendes thema Sehr sehr wichtiges Thema vor allem auch Aber mich wissen weil das Thema von dir kommt auch mal ganz Interessieren, wie siehst du denn das?

00:02:41: Also wo siehst Du denn die Wichtigkeit oder auch vielleicht besondere Besonderheiten eben wenn es darum geht Chigong und das Nervensystem.

00:02:53: Ja also ich bin dann eben so zu meinen Anfängen gesprungen wie ich gerade zum stillen Chigon kam weil als Ich von meiner Qigong-Lehrerin Brigitte erfahren habe, eben diese Ausbildung startet da wieder beim Großmeister Li.

00:03:11: Und ich kann mir das anschauen und da eventuell mit einsteigen.

00:03:17: Meine erste Stunde war dann bisschen eine Überraschung weil eben nicht Großmeester Li unterrichtete hat sondern Meister Huang vor Ort war.

00:03:24: Dann kam ich eigentlich so aus ihren Qigongsstunden in Kontakt mit dem spontanen QigONG und fand es toll!

00:03:33: richtig im Fluss und dachte mir, was für eine Kraft das entfaltet.

00:03:39: Aber eigentlich bin ich ja gekommen um das stille Chigong noch mal vertieft anzugucken und war da so hin-und hergerissen.

00:03:45: Das spontane hat man jetzt schon gut gefallen.

00:03:48: Sollte nicht!

00:03:49: Und eben die Folge des Folgeseminars war dann stilles Chigon.

00:03:54: und in dieser Stille in diesem Sein lassen und nichts tun und einfach nur... innerlich regulieren zu lassen, was auch immer da ist habe ich gemerkt.

00:04:06: Ich brauche genau das und es ist eben nicht das Bewegte, nicht das Spontane, nicht die Aktivität wie ich sonst gewohnt war.

00:04:15: sozusagen mich zu regulieren war ja immer der aktive Sport Und anscheinend hat mein Inneres etwas gesucht wo ich endlich mal auf dem Hintern sitzen bleibe Und deswegen habe ich dann gesagt, nein.

00:04:28: Ich bleibe jetzt der Entscheidung treu und ich schaue mir das stille Chigong zuerst

00:04:33: an.".

00:04:34: Und wirklich diesen Samstag sozusagen rückblickend diese neun Jahre zurück, habe ich verstanden?

00:04:41: Das war eigentlich das Nervensystem was dort danach gerufen hat und gesagt hat bitte!

00:04:48: Du kannst dich regulieren mit einem aktiven Sport, aber mich kannst du nur regulieren wenn du da jetzt sitzen bleibst und ich auch mal eine Pause bekomme.

00:04:58: Und einfach in dieser Ruhe irgendwie ja regenerieren auftanken wie auch immer kann.

00:05:05: das ist für mich ne ganz neue Erkenntnis die natürlich kenne ich des Nervensystems und habe schon oft davon gehört Aber es war mir nicht bewusst dass das eigentlich der entscheidende Schritt war, wieso ich da sitzen geblieben bin und wieso es mich so eingenommen hat.

00:05:23: Und ich glaube das ist bei vielen Menschen in unserer heutigen Gesellschaft die immer ein bisschen am Limit laufen.

00:05:30: dazu hatten wir ja auch eine Folge dieses Immer Am Limit.

00:05:34: Wir hatten auch Folgen zu Burnout und das waren ja auch unter anderen Themen Die auch von mir initiiert wurden.

00:05:41: und jetzt merke Ich auch Wieso.

00:05:43: weil das Nervensystem eigentlich immer wieder als Thema bei mir sehr präsent und wichtig war, aber ich konnte es noch nicht ganz so direkt benennen.

00:05:53: Und das ist eben jetzt der verändernde Moment gewesen für mich zu verstehen.

00:06:00: Ja...und ich meine ...das ist ja was ganz Zentrales, dass wir in einen anderen geistigen Zustand kommen und das heißt ja auch, dass sich dann das Nervensystem verändert.

00:06:13: Das kann man zum Teil auch messen an den Hirnwellen.

00:06:17: entspannteren Zustand kommt, in so einen Zwischenzustand zum Alltagszustand und dem reinen Schlafzustand oder im Voltrans-Zustand.

00:06:27: Dass man da einen Zwischenzustand hineinkommt.

00:06:29: Das ist das was wir dann ja auch den Tigungzustand nennen und eigentlich ist das ja auch eine Bedingung dass die Tigung wirklich tief werken kann.

00:06:41: deshalb sagen wir auch immer Entspannung ist nicht das Ziel von Tzikong, sondern es eigentlich eine Voraussetzung.

00:06:47: Aber man könnte auch sagen... ...das erste Ziel damit es dann überhaupt weitergehen kann.

00:06:54: Vielleicht müssen wir wirklich mal ne Übung machen und ne Atemübung und so.

00:06:59: Ich seh da natürlich beim Tzigong ganz viele Übereinstimmung mit dem was heute auch gerade zur Beruhigung des Nervensystems sehr oft eingesetzt wird wie verschiedene Atem-Übungen oder?

00:07:13: Die, die ja mittlerweile sehr probt sind und auch ganz viele zum Beispiel Psychologinnen und Psychologen einsetzen oder Ärztinnen der Ärzte.

00:07:25: Bei jetzt weiß ich was, Stresssituation, Panikattacken und all diesen

00:07:32: Dingen.

00:07:34: Also wie man dort wirklich runterkommen kann mit so Sachen wie der Quadrat- oder Boxatmung Sechs Sekunden einatmen, dann sechs Sekunden hält.

00:07:47: Dann sechs Sekunde aus und wiederhält.

00:07:52: sechs Sekunden immer gleich wie eine Schachtel oder einen Quadrat.

00:07:59: Oder andere Übungen wo man zum Beispiel viel länger ausatmet als einatmend zu betonen.

00:08:06: Und das sind ... Wir machen zwar nicht exakt das, aber im Chico machen wir ganz viele solche Übungen, wo man den Atem ganz bewusst lenkt.

00:08:15: Wir haben dann einfach auch noch eine Bewegung und eine Vorstellung dazu.

00:08:19: Aber gerade auch diese Atemübung sehr oft genau dazu dient uns in einen anderen Zustand zu versetzen.

00:08:28: Und das heißt ja dann auch wenn wir an einen anderen Zustand kommen dass sich eben dass das Nervensystem beruhigt oder der Stress runterfährt.

00:08:38: Dass sich der Zustand unseres Nervensystems verändert, dass wir auch schon in eine andere Schwingung kommen.

00:08:49: In einer anderen Frequenz der Hirnwellen zum Beispiel

00:08:55: und dadurch dann eben auch Anspannungen die aus diesem Jahrteils über lange, lange Zeiträume hinweg angespanntem Nervensystem Verspannungen im Körper entdecken die sich dann melden und langsam nachgeben also nicht auf einmal in einer Übung.

00:09:14: aber wenn man dann dabei bleibt über längeren Zeitraum immer mehr sich anfangen zu weich zu werden sich zu lösen sich zu entspannen.

00:09:24: Dann merkt man auch wieder wie Wie stark angespannt war ich eigentlich?

00:09:28: Das war mir gar nicht bewusst, bis ich gemerkt habe.

00:09:32: Ich komme in die Entspannung und irgendwas löst sich was.

00:09:36: Wusste gar nicht dass es vorher so hart war.

00:09:40: Gibt's ja ganz oft auch diese Situation.

00:09:43: Ja exakt genau!

00:09:45: Und das ist ja auch ... wie soll ich sagen... Da gibt es auch ganz, auch hier wieder ganz unterschiedliche Ansätze und da brauchen wir alle auch wieder was anderes.

00:09:56: Also bei dir war's halt so dass du vorher vielleicht im Muster warst eben dich durch Sport zu regulieren.

00:10:03: Und das kenne ich von vielen und gerade Leute die vorher sehr sportlich waren und die vielleicht auch Leistungssport gemacht haben.

00:10:10: Die regulieren dann zwar einen gewissen Teil da also sie finden Ausgleich zur Arbeit lässt dadurch nicht die Spannung los, weil wir machen vielleicht mit einer gleichen inneren Haltung diese Bewegungen wie wir eben auch vorher in der Arbeit sind.

00:10:31: ... im Sport dann leistungsorientiert zum Beispiel oder und wollen was bestimmtes erreichen.

00:10:40: Und sind ehrgeizig, und wollen etwas haben.

00:10:42: Dann sind wir ja in einem sehr ähnlichen Geisteszustand wie wenn wir arbeiten und dort unsere Leistung bringen wollen... ...oder wenn wir in der Schule sind und die gute Tests machen wollen usw.

00:10:54: Also wir sind da eigentlich in einer gleichen inneren Anspannung auch wenn die Bewegung selbst vielleicht den Körper lockert und ganz anders fordert und so schon einen gewissen Ausgleich bringt.

00:11:08: Und das ist ja auch oft das Problem, dass wir dann dazu tendieren genau den Ausgleicht zu nehmen der eben unsere Natur oder unseren Gewohnheiten entspricht.

00:11:22: vielleicht gar nicht die Natur sind eher Gewohnheit.

00:11:24: Das Klassische ist der Manager Typ, der dann Sport zum Ausgleich macht und da macht er Squash.

00:11:33: Oder er geht eben, macht irgendeinen anderen Leistungssport wo es schnell zugeht und man sich mit jemanden misst oder?

00:11:42: Aber dort wäre vielleicht dann der richtige Ausgreich eben eher was zu machen wenn Bewegungen überhaupt keine.

00:11:53: keine Leistung zu machen gibt und wo es auch keinen Vergleich gibt, was nicht richtig oder falsch gibt.

00:11:58: Sondern weiß ich was?

00:12:00: Freies Tanzen, spontane Bewegungen oder irgend sowas ist für diese Leute dann natürlich auch sehr schwierig.

00:12:07: oder eben jemand wie du die es insgesamt eh auch schon einfach mit Sport oder mit Bewegung sich ausgeglichen hat muss dann auch mal sagen okay nein!

00:12:18: Ich muss jetzt genau das Gegenteil mal machen.

00:12:20: Muss man still werden hingegen jemand, der in dem sein Ausgleich eher ist still zu sitzen und dabei natürlich auch nicht schild zu sein sondern vielleicht dann Fernsehe zu schauen oder irgend sowas.

00:12:34: Dann vielleicht eben genau wo ein Mangel am Bewegung eher da ist, ist vielleicht genau die Bewegung wichtig aber diese Bewegung dann eben in einem entspannten Zustand zum Beispiel begleitet durch Atmung ähnlichen Prinzipien folgt, wie diese Atmung die eingesetzt werden um in Stresssituationen runterzufahren oder eben zum Beispiel bewusst durch die Nase einatmen ist ja da was ganz Zentrales und dann sehr viel länger ausatmen als Einatmen und solche Dinge.

00:13:10: Ja absolut also ohne dieses noch irgendwas schaffen müssen also eben leisten.

00:13:17: Hast du heute dein Trainingsprogramm geschafft, so in dem Sinne und das dann eben zu verändern.

00:13:24: Und sich einem ganz was anderem widmen?

00:13:28: Ich habe eine Zeit lang auch als Ausgleich im Protheater gespielt.

00:13:31: Das war auch super schön und super erfüllend und alles aber... Es war auch nicht das, was jetzt in dem Sinne ja das Nervensystem beruhigt.

00:13:40: Weil wie heißt es im Imbruteater schön?

00:13:43: Heiter scheitern!

00:13:44: Du kommst immer wieder in krasse Stresssituationen wo du loslassen musst von der vorgestellten Szene Und einfach für dich voll ins Scheitern hineinfallen lässt, ist auch eine Übung mit so was umzugehen und das Nervensystem zu trainieren.

00:14:01: Aber anscheinend war da eben zu der Zeit nicht die Aufgabe zu trainiren sondern wirklich mal sein zu lassen und sich wieder erholen zu lassen.

00:14:10: Und diese pure Erholung, also da habe ich bis jetzt nichts höheres kennengelernt, die während dem stillen Chigong tatsächlich passiert in diesem Zustand des ganz aufgehoben Seins, wo eben Angst und Mangel und irgendwas überhaupt keine Rolle mehr spielen.

00:14:33: Das ist dann so das gewesen was mir den Beweis dafür gegeben hat wieso ich das so dringend nötig habe.

00:14:44: Und ich glaube wenn wir verschiedene Haltungen haben Dann zum Beispiel ein Ausgleich machen mit Sport, der dann aber wieder ganz gleiche macht wie wir im Alltag haben oder eben auch Theater spielen.

00:15:00: Ich komme ja auch vom Theater und mache das immer noch mal nicht mehr.

00:15:08: Und da kann man natürlich auch eine Improvisationen mit Stress verbinden weil man will gut sein Sie auch nehmen, um voll loszulassen.

00:15:18: Wir tendieren halt dazu das alles in dem Muster zu machen und so können zum Beispiel Leute die sehr ärger... Und das habe ich schon oft erlebt!

00:15:27: Die jetzt eben zu diesem ehrgeizigen tendieren Auch dann Tigung mit diesem Ehrgeitz machen und diesen Leistungsdenken und lassen dann innerlich eben auch wieder nicht los.

00:15:39: Dann geht es darum wirklich an das Geistige zu gehen, auch zu erkennen Und da ist dann wieder die Achtsamkeit ganz wichtig, diese inneren Muster zu erkennen und zu sehen.

00:15:49: Okay, jetzt setze ich mich wieder unter Stress, das beurteile ich wieder.

00:15:53: Jetzt lasse ich wieder los!

00:15:55: Jetzt atme ich einfach mal rein und mit jedem Einatmen nehme ich, komme ich wieder mehr zu mir, mit dem Ausatmen lass' ich all diesen Stresslos und alle diese Gedanken, all diese Muster.

00:16:07: zum Beispiel wäre das so eine Art... damit umzugehen und dabei auch in eine Jigungatmung zu kommen.

00:16:15: Die Atmung ist ja eben auch im Jigungen ganz wichtig, ich habe da letztlich mich mit jemandem ausgetauscht, der auch sehr stark von einer ganz anderen Richtung her damit arbeitet und es ging eben um die Nasenatmungen.

00:16:29: das wurde ja in den letzten Jahren auch sehr zumindest englische, sehr ausführliche Bücher mit Forschungsstudien.

00:16:39: Was alles sich verändert wenn wir wirklich anfangen wieder durch die Nase zu atmen.

00:16:43: Es war mir gar nicht bewusst gibt es wirklich so viele Menschen die durch die Welt gehen und durch den Mund atmen?

00:16:50: Ja und ich glaube das ist sehr verbreitet.

00:16:52: Das ist sehr verbreitet des Menschen!

00:16:54: Und eigentlich ist es ja so dass wir wirklich primär durch dem Mund... Ich glaube ich habe das auch sehr lange hauptsächlich gemacht Und insbesondere wenn man unter Stress kommt, atmen dann ganz viele Leute und auch wenn die körperliche Anstrengung ein bisschen größer wird.

00:17:08: Und deshalb zu trainieren, auch wenn man ein bisschen mehr Anstremmungen hat – also ich jetzt zum Beispiel wieder auf eine Bergwanderung war und das zum Teil recht anstrengend wurde – kommt man natürlich sehr schnell in den Mundatmung weil man nimmt ja dann mehr Luft auf und gerade wenn man etwas verengte Nasenwände hat wie ich ist es eh weniger Widerstände aber immer wieder reinzugeht.

00:17:31: Es gibt da eine Theorie dazu, dass dich sehr spannend finde.

00:17:35: Also gerade auch mit nervensystem zu tun hat.

00:17:39: wenn das eigentlich die Nasenatmung das ist eigentlich das natürliche und so haben wir früher die Menschen wahrscheinlich hauptsächlich geatmen.

00:17:51: aber die oder es sage ich mal das normale die das Atmen durch den Mund oder durch den Munt und Nase ist eher etwas, was in eben Notfall-Situationen kommt.

00:18:02: Wenn man also schneller atmen muss mehr atmen muß wenn man zum Beispiel fliehen muß vor einem Feind.

00:18:09: Also wenn da der Fressfein kommt und will uns auffressen dann rennen wir verrückt und wir atmen durch dem Mund.

00:18:16: Also ist diese diese Mundatmung auch sehr stark verbunden?

00:18:21: Und natürlich auch die schnelle Atmung also beides zusammen ganz besonders gut oder schlecht.

00:18:28: Also ich atme schnell durch den Mund, das sind zwei Imputs die dann unserem Nervensystem sagen pro Achtung Gefahr oder Stress ist das Stress wenn wir hingegen es natürlich auch schaffen auch in einer Stresssituation durch die Nase zu atmen und langsam zu Atmen oder langsamer als unser erster Impuls ist auch bei Anstrengungen dann signalisieren wir unserem Nährungssystem, es ist alles gut.

00:18:59: Und dass das diese starke Kraft ausmacht einerseits eben atmen durch die Nase aber auch das langsame Atmens und das fand ich sehr überzeugend.

00:19:11: also diese Theorie überzeugt mich sehr, wie ein Signal ist, dass wir nach innen sind und deshalb fahren wir runter wenn wir langsamer atmen.

00:19:21: Das Erfensystem ist alles gut.

00:19:26: Es ist keine Stresssituation.

00:19:30: Hingeben

00:19:31: erschrecken oder?

00:19:32: Ja, aber wenn wir natürlich im Umkehr, ich glaube es sind viele Leute da gibt ja auch so eine Untersuchung.

00:19:40: in diesem einen amerikanische Buch steht es auch drin, dass so eine Untersuchung wie sich die Atemfrequenz in den letzten vierzig Jahren oder fünfzig Jahre irgendwie fast verdoppelt hat laut Untersuchungen in den USA.

00:19:53: Also dass sie Leute viel schneller atmen und das ist ja etwas was natürlich durch ihnen Stress wahrscheinlich durch unsere hektisches Leben geschieht.

00:20:04: aber gleichzeitig würden wir damit dann unserem Nervensystem immer wieder ein bisschen signalisieren.

00:20:13: Achtung, es gibt was!

00:20:14: Es ist offenbar wirklich Stress dran.

00:20:16: du musst aufpassen und das wird ja dann auch zum Träufelskreis und deshalb wirkt es ja z.B bei Panikattacken so wahnsinnig gut mit der Atmung die Atmungen runter zu fahren oder eine Art der Atmen zu lernen wo man im Innerheld wo man auch den Atmen anhält dazwischen, wo man langsam vor allem ausatmet und das reguliert ganz stark.

00:20:44: Ja ich erinnere mich da an einen Erstmeeranfall aufgrund von Katzenhahn.

00:20:51: normalerweise reagiere ich dann nicht so stark aber das war auf einem Campingplatz eine Langhaarkatze mich sehr lieb gehabt, hat sich komplett auf bei Shows gelegt.

00:21:06: Und dann so mit diesen Klamotten beim Kämpfen ist es ja irgendwie doch da während der Nacht, dass du diese Katzenhaare in der Nähe hast.

00:21:15: und in der Früh bin ich aufgewacht und habe kaum Luft bekommen und gemerkt, ich hab meinen Sprech zu Hause vergessen.

00:21:22: Und erst mal einfach ganz cool zu bleiben Campingauto auszusteigen, sich einen schönen luftigen Platz zu suchen.

00:21:33: Und dann habe ich mich auf ein Campingstuhl gesetzt und hab angefangen, Chigong zu üben und ganz tief in den Bauch ruhig zu atmen.

00:21:42: Ich habe das komplett aufgelöst, den ganzen Krampf die ganze Luftnot, die ganze Panik war wie du sagst.

00:21:48: Das verstärkt sich ja dann gegenseitig.

00:21:50: Du merkst kriegst keine Luft?

00:21:51: Das Spray ist nicht da!

00:21:52: Oh mein Gott... ist ein sehr prägender Moment gewesen und ich habe es geschafft.

00:22:00: Und seitdem hab' ich da natürlich auch weniger Angst davor, weil ich weiß... Ich habe einen Instrument an der Hand und es funktioniert auch.

00:22:09: Super!

00:22:10: Also ja.

00:22:13: Das ist super und das ist auch ein Zeichen dafür.

00:22:17: oder ganz anderes Thema.

00:22:20: man sagt ja immer Liebe Halt alles, aber das ist ein Fall wo Liebe nicht so gut ist.

00:22:25: Also Liebe mit Katzen muss man vielleicht vorsichtig genießen.

00:22:29: Zumindest wenn man ausmacht oder?

00:22:33: Aber wieder ernst ich finde Das super Beispiel dafür und natürlich wahnsinnig stark Und das zeigt auch wie viel wir da machen können.

00:22:43: und Wichtig dabei ist ja immer dass wird es auch einüben.

00:22:47: oder.

00:22:49: Da finde ich ein Beispiel, für mich ist da auch die Hypnose.

00:22:55: Ich habe eine Grundausbildung in Hypnotherapie gemacht und brauche das nur noch sehr selten aber ich kenne Leute, die das sehr intensiv machen.

00:23:05: Es gibt ja Techniken, man setzt einen Anker.

00:23:08: Dich versetzt jemanden in einem wirklichen Zustand der absoluten Tiefennensparnung wo wirklich auch die Hirnwellen ganz weit unten sind oder du bist sozusagen nah am.

00:23:18: Wir haben wirklich am Schlafen, oder?

00:23:21: So ist ein extrem tiefen Entspanntenzustand.

00:23:25: Und wenn die dann einen Anker setzen und den Anker kann da zum Beispiel sein eine bestimmte Körperhaltung einer Handposition meistens sind es zwei Dinge Eine Vorstellung Zum Beispiel eine Farbe und manchmal kann man auch zum Beispiel eine Musik denken oder so.

00:23:44: also meistens zwei oder drei Dinge macht dann jemand mit dir und du setzt diesen Anker während dem er das macht, der dich voll in den Zustand reingebracht hat.

00:23:54: Oder du, die ich durch diese Anleitung in den Zustand gebracht habe.

00:23:59: Und wenn du dann nachher das wiederholst, kommst du automatisch an diesem Zustand.

00:24:05: Das funktioniert aber nur, wenn du das nachdem du diesen Ankel mal gesetzt bekommen hast... Du das wieder regelmäßig machst, also du musst das ein paar mal üben und dann funktioniert's.

00:24:19: Und... Das machen wir im Tickung die ganze Zeit!

00:24:23: Also deshalb ist es auch so wichtig oder so wirksam dass wir gewisse Sachen immer gleichmachen.

00:24:28: Wir machen immer die gleiche Entspannung.

00:24:31: Am Anfang müssen wir uns das richtig vorstellen.

00:24:33: Mit der Zeit sagen wir uns nur nach innerlichen Wuppes geschehen.

00:24:37: Dann haben wir zum Beispiel eine bestimmte Atemübung Und die hat schon alleine von dem, was wir vorhin gesagt haben diese starke Wirkung, dass sie eben entspannt.

00:24:51: Aber wenn wir die dann noch mit einer bestimmten Bewegung verbinden und eine bestimmte Vorstellung zum Beispiel eben das wir einabend ganz in unsere Mitte reinkommen, außerhaben wir lassen allen stresslos, wir lassen alles was irgendwie uns belasten los, alle Gedanken die nicht sein müssen.

00:25:13: Wenn wir das mit dem verbinden dann haben wir noch eine ganz andere Wirkung, eine viel tiefer Wirkung und es ist dann so was wenn wir das oft üben ist auch etwas was wir da ganz schnell anwenden können oder vielleicht auch etwas kleineres und körperlichere Aufmerksamkeit, die dann vielleicht einfacher ist.

00:25:37: Dann zum Beispiel an die Fußmittelpunkte zu denken und sich beim Ausabend dort drauf zu fixieren.

00:25:46: Und wir haben da nur eine Ausrichtung auf einem bestimmten Körperpositionen.

00:25:50: Da nehmen wir vielleicht noch eine bestimmte Haltung ein.

00:25:52: Also da können wir ganz viel damit machen und wirklich auch sehr schnell unser System beruhigen.

00:26:00: aber eben es funktioniert dann gut wenn mir das vorher gut geübt haben.

00:26:06: Also ich bin sicher, dass das mit deinem Erstbahnfall nicht geklappt hätte wenn du es vorher doch schon recht intensiv und oft geübte hättest.

00:26:15: Ja wahrscheinlich war das einfach am richtigen Moment angewendet.

00:26:21: Sehr schön!

00:26:23: Ja, ich glaube das ist später ein spannendes Thema.

00:26:27: vielleicht können wir das auch anders mal nochmal bisschen vertiefen oder eine bestimmte Richtung aufnehmen?

00:26:34: Sicher wird es in mir jetzt weiterarbeiten, was es für mich als Erkenntnis mitgebracht hat und dann wird's immer wieder mit einfließen.

00:26:41: Wir hatten ja schon über Selbstkultivierung und Selbstoptimierung gesprochen und jetzt kommt die Selbstregulierung auch noch stärker dazu.

00:26:51: Ja sehr schön!

00:26:52: Vielen Dank fürs Gespräch.

00:26:55: Danke dir und danke euch fürs Zuhören.

00:26:59: Ich hoffe das hat euch etwas gebracht falls ihr da Ideen habt, wie man das weiterführen könnte oder Fragen dazu habt.

00:27:07: Bitte meldet euch und falls du aus irgendeinem Grund das Gefühl hast, du wärst auch mal ein guter Gast in unserem Partcast dann darfst dich natürlich auch melden!

00:27:17: Und selbstverständlich auch wenn du mal eine Utilikumkurs oder eine Ausbildung teilnehmen möchtest.

00:27:25: Okay, vielen Dank und bis bald!

00:27:27: Bis demnächst, ciao!

00:27:29: Tschüss.

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