Der Geist lenkt das Qi - und den Körper
Shownotes
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00:00:18: Weg des Stille, ein Podcast über das bewusste Pflegen der Lebensenergie.
00:00:33: Mein Name ist Stefan Lauer und ich unterrichte und mache für mich selbst schon länger Tigung um Meditation und beschäftige mich auch mit der traditionellen Kindesmedizin.
00:00:49: Ja heute wollen wir wieder einen zuhörerin Wunsch, respektive ein Input der von außen auf uns zugekommen ist thematisieren und zwar geht es um die Kraft des Geistes im Tchigung.
00:01:08: Und anders ist auch eine Rückmeldung von einer Schülerin, die wegen physischen Einschränkungen durch eine Operation sich nicht wirklich bewegen konnte Und wir haben in dem Kurs dann auch physische Übungen gemacht, also körperliche Übung in Bewegung.
00:01:33: Sie hat die Rückmeldung gebracht, dass sie die Übung mitgemacht habe aber einfach nur im Geiste und das es auf sie genau gleich gewirkt hat.
00:01:43: Das hat dann auch so ein bisschen Verwunderung vorgebracht.
00:01:47: wie funktioniert das?
00:01:49: Ist das wirklich gleich?
00:01:51: Und da wollen wir heute ein bisschen drauf eingehen.
00:01:56: Veronica, hast du da Erfahrung mit?
00:01:59: Kannst du dazu was sagen aus deiner Erfahrung?
00:02:03: Ja ich erinnere mich genau an diesen Tag!
00:02:05: Ich war auch in dem Ausbildungs-Seminar von dir und habe die Teilnehmerin eben... Die hat sich dann über Video dazugeschaltet und hat gesagt also ich liege hier aber konnte genauso mitmachen und die Wirkung war sehr stark.
00:02:21: Und dann dachte ich mir sofort, das Thema müssten wir uns notieren.
00:02:29: Also sehr oft einfach so ein bisschen aus der Faulheit heraus muss ich sagen, bleibe ich bei bewegten Übungen manchmal sitzen weil sich das für mich in dem Moment auch stimmiger anfühlt
00:02:42: und
00:02:45: stelle mir vor!
00:02:46: wie sich der Körper bewegt.
00:02:47: Also einerseits natürlich aus der Bequemlichkeit heraus, aber auch aus der Neugierde... Wie fühlt es sich an wenn ich jetzt sitzen bleibe und mir vorstelle das?
00:02:58: Und in dem Sinne erinnere mich auch an eine Übung bei Brigitte damals.
00:03:05: Sie bestanden und sie hat gesagt wir stellen uns vor dass die Kniescheiben kreisen!
00:03:10: Ich dachte mir war ich ganz am Anfang Ganz am Anfang.
00:03:14: Und ich dachte mir, wie soll ich mir jetzt vorstellen das Kniescheiben kreisen?
00:03:18: Ja und nach der Übung bin ich raus und hatte wirklich Schweißflecken von oben bis zur Hüfte und dachte mir unfassbar.
00:03:27: also diese Methode die will ich näher kennenlernen weil etwas was so viel Kraft hat wo ich nicht mal mit Joggen einen Ausmaß an Körperausdünstungen hervorrufen kann.
00:03:40: Das ist wirklich sehr interessant und das will ich, dem will ich mich
00:03:44: widmen.".
00:03:45: Also das war so mein Einstieg in diese mentale Kraft unglaublich?
00:03:51: Ja!
00:03:51: Und es ist ja auch nichts was jetzt nur dem Zigung zu eigen ist.
00:03:59: Mittlerweile ist es ja zum Beispiel im Sport, zumindest im Leistungssport auch sehr verbreitet dass man Mentaltraining macht Und man weiß aus verschiedenen Forschungen, dass wenn ich mir vorstelle das sich etwas bewegt.
00:04:15: Also ein Muskel, dass wir zum Beispiel Gewicht hebeln oder sonst eine Bewegung machen.
00:04:24: Das ist im Körper das gleiche geschieht wie wenn wir es wirklich tun nicht dem gleichen Ausmaß natürlich.
00:04:31: also wir können nicht einfach und vorstellen wir, wir heben zwanzig Kilo Handeln.
00:04:37: Und dann wachsen unsere Muskeln im gleichen Ausmaß aber sie werden wirklich stimuliert.
00:04:44: Das ist ein sehr starker Effekt und das ist das wo wir sozusagen auch übereinstimmen mit dem Metalltrennung.
00:04:53: ich hatte tatsächlich schon Sportlerin bei mir die dass sozusagen das Tigung als Auch das war sozusagen etwas, was sie machen mussten oder sehr empfohlen wurde und auch vom Verband unterstützt wurde.
00:05:10: Das war eine Körlerin.
00:05:13: die hat dann Chigung gemacht als Metalltraining Und nicht sozusagen des Metalltrainings dass sozusagen ja Dann vielleicht von einem Sportpsychologen oder so angeleitet wird.
00:05:26: es war sehr spannend.
00:05:28: Es hat auch bei ihr funktioniert.
00:05:31: Nur geht es halt im Tickung weiter, würde ich sagen.
00:05:37: Also das ist das eine... Wir können eine Bewegung nur in Geiste machen und es hat eine Wirkung auf den Körper.
00:05:46: Wir können das später auch noch mal ganz kurz ausprobieren.
00:05:49: Es hat eine wirkung auf dem Körper der geschieht etwas selbst wenn gar keine physische Bewegung geschieht.
00:05:57: Das ist trotzdem noch eine starke Wirkung hat es eine starke Wirkung.
00:06:04: Jetzt können wir auch was ganz anderes machen, also respektive noch weitergehen mit dem und das ist eigentlich die Basis von ganz vielen bewegten Jigung-Übungen und eigentlich könnte oder manche sagen auch sollte man jede bewegte Übung so machen dass zuerst diese Vorstellung kommt.
00:06:35: Durch die Vorstellung fließt das G und das G wiederum bewegt den Körper, also dadurch kommt eine körperliche Bewegung.
00:06:44: Das ist so.
00:06:45: dieser, würde ich sagen, fast wichtigste oder einer der wichtigsten Grundsätze im Jigungen aber auch für die ganze TZM gilt Der Geist lenkt das G Und das G bewegt das physische den Körper.
00:07:05: Und das ist ja, wir haben von diesem Grundsatz auch schon mehrfach gesprochen.
00:07:09: Das ist halt einfach wirklich die Basis.
00:07:12: Deshalb ist es nicht nur so dass der Geist dabei sein muss bei der Bewegung Was ich ja auch schon glaube ich mehrfacher erwähnt habe.
00:07:23: ohne geist ist es kein chigong wenn ich auch wenn Ich mich noch so schön bewege Sondern Es Ist Auch Noch So Dass Eigentlich Die Der Geist vorangehen Sollte.
00:07:36: Es gibt auch dieses Bild, dass sozusagen der Geist, der General des G ist oder vorangeht und das G folgt.
00:07:45: Und das G geht voran und das Blut folgt!
00:07:50: Also es ist wie so eine Kette, würde ich sagen.
00:07:56: Das klassische, das alte Bild eines Generals, der eben vorangehnt die Truppen folgen.
00:08:08: Und das ist so dieses Bild, also wir gehen durch dass wir den Geist bewegen bewegt sich das G und dadurch kommt dann auch Bewegung.
00:08:22: und wie gesagt es muss natürlich das kann auch nur geistig sein denn wird das G fließen und es gibt dann eben auch höchstwahrscheinlich sehr kleine Bewegungen die vielleicht unsichtbar sind die aber trotzdem eine Wirkung haben.
00:08:38: deshalb ist das eigentlich ein sehr guter Ansatz, das manchmal zu probieren.
00:08:44: Auch wenn man füßig kann sich mal die Bewegung, wenn es eine Bewegtigung-Übung ist einfach nur vorzustellen und dann vielleicht so warten bis wirklich auch dadurch der Impuls für die Bewegungen kommt.
00:09:03: Wie würdest du dieses Der Geist geht voran beschreiben?
00:09:07: Ist es ein Bild was entsteht eben visualisiert?
00:09:11: Ich stelle mir die Bewegung vor und indem ich sie mir vorstelle, überträgt sie sich auf meinen eigenen Körper oder ist es eine Gedankenabfolge.
00:09:20: Ich hebe die Arme der Rücken bewegt sich leicht nach vorne also weißt du was ich mein?
00:09:25: kann das auch unterschiedlich sein?
00:09:27: Oder wo würdest Du dann wiederum ne Grenze setzen?
00:09:32: zu ich lenke dass alles mit meinem Gedanken so ganz geregelt jetzt kommt das dann kommt das.
00:09:41: Das kann ja auch nach hinten losgehen, wenn wir zu sehr im Kopf sind.
00:09:48: Ja klar!
00:09:49: Stellen wir uns mal vor, wir würden durch die Gegend gehen und bei jedem Schritt müssen wir denken jetzt verlagere ich das Gewicht auf den Vordenfuß, jetzt hebe ich es spanne ich die Muskeln an und hebe den fuß.
00:10:04: also wenn das alles so geschehen würde wie's wahrscheinlich ist Ich mag mich nicht mehr erinnern, aber vielleicht magst du dich erinneren?
00:10:13: Als wir das gelernt haben zu gehen.
00:10:15: Wahrscheinlich war es dann so!
00:10:17: Aber wenn ich Gitarre spiele oder immer ein Klavier spielen lernt... ...dann muss man das ja auch eins zu eins üben und sich überlegen.
00:10:28: Es kommt der Finger dorthin um mit der Zeit geschiehts von alleine.
00:10:32: trotzdem ist der Geist natürlich dabei.
00:10:34: also ich bleibe beim Bild der Gitarren weil früher Gitarre gespielt habe und das auch jetzt nochmal ein bisschen zum Spaß mache.
00:10:45: Also ich muss mir jetzt nicht mehr überlegen, der Ringfinger kommt auf den dritten Bund bei der obersten Seite
00:10:59: usw.,
00:11:02: damit ich einen G-Akord mache sondern ich denke G Akord die Finger in diese Position.
00:11:12: Das ist dann wie verinnerlicht und genau gleich ist es natürlich so, dass ich nicht mir jeden Schritt vorstellen muss wenn ich eine Bewegung mache arm hebt sich sondern ich kann nur innerlich sagen der Arm hebt sich.
00:11:27: und ob das jetzt eher visuell ist oder eher ein Gedanke oder Wörter innere ich ausgesprochen.
00:11:36: Das ist auch sehr individuell.
00:11:41: Manche Menschen haben mehr Bilder, andere haben mehr einfach wirklich Gedanken.
00:11:45: Beides kann funktionieren aber es wieder auch ähnlich wie beim Gitarrenspiel oder bei anderen ja eher ein bisschen komplexen manuellen Sachen die wir neu lernen.
00:11:59: Es ist ja auch beim Qigong so wenn ich dann eine neue komplexe Figur lerne Oder zum Beispiel weiß ich was, so etwas Tai Chi Ähnliches mache.
00:12:08: Da muss sich das A Schritt für Schritt.
00:12:09: jetzt mach' ich hier Jetzt geht der Arm hier hoch.
00:12:12: Ich überleg's mir ganz genau Und dann hab' ich nur nach den Gedanken Arm hebt sich Aber dazu erst eben wirklich den Gedanken haben und nicht sofort bewusst.
00:12:23: Es ist ja immer so dass der Geist voran geht Das ist ja klar.
00:12:28: Jede Bewegung wird durch den Geist gesteuert Außer es sind Eger irgendwelche unwillkürlichen, die werden dann laut unserer Theorie vom Ursprungsgeist nicht vom absichtvollen Geist gesteuert.
00:12:41: Aber auch dort... aber wenn wir irgendein Schritt machen, denken wir auch, wir gehen!
00:12:46: Wir sind uns jetzt nicht mehr bewusst.
00:12:48: Wenn wir dann die Gungbewegung machen, dann wirklich bewusst.
00:12:52: Jetzt hebt sich der Arm... Ich will, dass der Arm hochgeht und dann geschieht es.
00:12:57: Und dann bin ich einfach dabei!
00:12:58: Ich bin da nicht bei jedem Millimeter dabei.
00:13:00: jetzt noch ein Millimeter weiter, noch einen Millimeter weite... Das wäre natürlich wieder das was Tumatsch wäre, was du gesagt hast
00:13:07: oder?
00:13:10: Es ist so etwas zwischendrin.
00:13:12: Vielleicht noch zu deiner Frage, was ich ganz spannend finde, was sich auch in den letzten Zeit immer wieder mal in den Unterricht einbringe Und etwas, was ich auch erst mit der Zeit herausgefunden habe.
00:13:26: Das ist für mich dann wirklich oft reicht wenn Ich mir innerlich das sage es geschieht also wenn ich mir innerliche sage dass die geht ins unterdant hin und er geschieht Es und ich muss gar nicht mehr stark visualisieren oder ich Muss Gar Nicht Visualisieren Die Worte, die innerlich ausgesprochenen Worte lassen das Geschehen.
00:13:53: Das finde ich sehr spannend weil es macht es auch sehr direkt.
00:13:58: Sehr direkt oder?
00:14:00: Aber ich glaube dass es auch immer einfacher und direkter wird je mehr man es macht.
00:14:06: vielleicht ist es so dass man sich am Anfang das ein bisschen mehr noch bildlich vorstellen muss.
00:14:12: jetzt hebt sich der Arm dann geht der Arm mit.
00:14:17: Arm hebt sich, schieke den Arm.
00:14:24: Ich hatte auch den Gedanken an dieses Absolut hier im Hier und Jetzt zu sein.
00:14:29: das ist ja eigentlich nichts anderes.
00:14:31: also alles bündelt sich auf diesen Moment was gerade
00:14:35: ist
00:14:36: es eben nicht Gymnastik die ich ausführe mit den Gedanken ganz woanders sein kann sondern ich widme mich ganz diesem moment mit Geist Körper und Seele die sich idealerweise bei der Übung verbinden und zusammengehen oder zusammenwirken in dem Moment.
00:14:58: Und dann mit dem Geist ganz da zu sein, wo du vorher gesagt hast wir denken jetzt nicht mehr über jeden Schritt nach den wir draußen machen.
00:15:04: aber eigentlich würde es uns ganz gut tun auch dieses bewusste Gehen immer wieder mal zu üben.
00:15:10: ich gehe jetzt und bin nicht mit den Gedanken sonst wo zerstreut sondern ich fokussiere mich jetzt darauf dass mein Körper geht und der Moment ist ausreichend.
00:15:20: Das eigentlich was Wunderschönes!
00:15:23: Und dann ist es ja spannend, gerade wenn wir das bewusste Gehen machen – was wir auch in Tchikung mit zum Teil ein bisschen noch etwas anderes dazu nehmen, z.B.
00:15:33: die Arme noch mitnehmen oder so – aber wo sie jetzt z. B. auch in der Tuan- oder Zehntradition oder vielen Meditationstraditionen Gehmeditation gibt, wo wirklich ganz achtsam Schritt für Schritt hin.
00:15:46: Da ist es ja dann nicht mehr so dass wir also der Geist geht auch hier voran indem wir die Absicht haben zu gehen aber das ist so eine verinnerlichte Bewegung dass wir sie eben nichts bewusst lenken müssen, wie wenn wir zum Beispiel eine komplexe Tai Chi Form zum ersten mal oder zum zehnten Mal machen.
00:16:07: Sondern Gehen geschieht und dann bin ich mehr im Herzen würden wir sagen in Chigong-Sprache.
00:16:13: also ich bin im Herzgeist im Herze Ich bin nicht die ganze Zeit jetzt heben jetzt loslassen Jetzt Gewicht verlagern auf ein bisschen zehn Prozent weiter nach vorne sondern das geschieht Und ich nehme es wahr.
00:16:28: Aber auch hier geht natürlich die Absicht, geht sozusagen das Kommando voran.
00:16:34: Und hier ist es wieder ein bisschen kommt ein anderer Leersatz, der Meisterli auch immer wieder sagt dazu dann mit anderes Prinzip dass wenn wir da ein bisschen sag ich mal schon ein bisschen weiter sind also ein bisschen mehr geübt haben.
00:16:50: Dann ist es so, dass der absichtsvolle Geist hat gibt's sozusagen die Richtung vor Und der Ursprungsgeist, das ist also das was das unbewusste höhere geistige Prinzip in uns drehen.
00:17:09: Man kann es auch als ursprünglich göttliches übersetzen.
00:17:12: Das macht es!
00:17:14: Also ich denke... Ich gehe und ich gehe.
00:17:18: Ich denke dass der Arm hebt sich und die Handfläche dreht sich nach oben öffnen sich zum Beispiel und das geschieht, weil der Ursprungsgeist macht es.
00:17:38: Es geschieht wie automatisch und dann bin ich nur noch im Herzen und beobachte wie es geschieht.
00:17:44: Das ist dann der Unterschied und das wäre die nächste Stufe.
00:17:49: was dann geschieht... Ich bleibe mal bei einer etwas komplexeren Bewegung zb.
00:17:54: in der Tai Chi Form.
00:17:55: Ich lerne dich, ich muss mir genau überlegen.
00:17:58: Jetzt kommt die Hand auf diese Höhe und die dreht sich so und so und dann geht sie wieder runter.
00:18:02: Und mit der Zeit habe ich das drin und ich denke nur noch an die Form es läuft und dann bin ich einfach achtsam dabei.
00:18:09: Trotzdem geht aus unserer Sicht eben der Geist voran indem er dieses sage ich mal Kommando gibt.
00:18:16: Aber auch hier wieder obwohl es ja nicht so ein schönes Bild ist weil es kriegerisch ist.
00:18:20: aber wenn man das Klassische Bild des Generals nimmt Der General geht voran und die Truppen folgen, eben so ein altmodischer General natürlich.
00:18:33: Und das ist ja nicht so dass er dann die Truppe hinterherziehen muss an einer Leine und dass er sagen muss jetzt links rechts und jetzt das Gewicht verlagern sondern der geht halt einfach ran.
00:18:46: und die folgen Die machen das, die wissen was sie etwas zu tun ist und gehen einfach mit.
00:18:54: Dieses Prinzip sollte es sein, dass wir eben...
00:18:58: Also auch der natürliche Fluss, der sich dann in Gang setzt weil jeder weiß was zu tun isst?
00:19:03: Genau!
00:19:04: Und so ist es ja auch in unserem Körper.
00:19:05: Unser Körper weiss was zu TUNE IST.
00:19:09: Unsere Chi weiß was hin muss.
00:19:11: wenn ich sage, Chi geh in die Leber nähere die Lebe geübt habe, dann muss ich nicht ständig das extrem genau visualisieren.
00:19:22: Und wenn ich sage okay, der Brustkopf öffnet sich die Arme öffnen sich, dann muß ich nicht jedes mal dass irgendwie äh wie soll ich sagen?
00:19:34: Das ist das auf eine
00:19:37: ganz Stück Verstöße
00:19:39: mich auftröseln und genau genau anleiten sondern nein Das reicht völlig aus.
00:19:46: und weil mein Körper weiß, wie das geht.
00:19:48: Aber wie gesagt wenn ich anfange damit dann muss ich es vielleicht eben auch aufdrösen genauso wie wir als Kind dass richtig lange üben mussten bis es mit dem Gehen funktioniert hat.
00:20:00: Ja das ist schon Wahnsinn wenn man Kleinkindern zuschaut was für eine Geduld sie haben immer wieder auf den Windelpot zu fallen und dann wieder aufzustehen.
00:20:08: Genau, da können wir viel davon lernen weil wir ja dann oft dazu tendieren drei mal klappt es nicht und dann scheiße ich bin ein Versager Ich kann's nicht.
00:20:19: Kinder erleben uns das sehr gut vor wie die man da eben nicht
00:20:23: aufgegeben
00:20:24: Und vielleicht nochmal zur Ursprungs Impuls zu kommen.
00:20:31: Das heißt aber eben auch, dass ich manchmal eine Bewegung wirklich nur in Gedanken machen kann.
00:20:38: Und trotzdem das was eigentlich wesentlich ist nämlich das G mit gilt und deshalb auch im Körper etwas geschieht.
00:20:49: Das heißt eben auch dass sich zum Beispiel eben einer nicht nur eine innere Übung auch im Stillen üben kann sondern auch eine bewegte Übung im Stille üben Zugsitze und andere Leute dabei sind oder wenn ich eben eingeschränkt bin usw.
00:21:10: Ja, absolut!
00:21:12: Wir hatten ja auch eine Folge mit Diana die auch berichtet hat sie hatte ne Zeit lang quasi still daliegen müssen und hat dann in dieser Position es sehr wertvoll und unterstützend für sich empfunden dass sie die Praxis des Qigong beherrscht und etwas für sich tun kann.
00:21:34: Und in dem Moment auch geschaut, dass sie gestärkt bleibt, dass Sie trotzdem was tun können obwohl sie da für eine Zeit lang quasi gebunden ist.
00:21:47: und das sage ich auch immer wieder im Unterricht wenn jemand Rückenschmerzen hat sagt Ich kann grad nicht sitzen, ich kann gerade nicht stehen Sich einfach hinzulegen sich diese Freiheit zu nehmen aus der liegenden Position heraus mitzumachen, soweit es geht und erstaunlich.
00:22:06: Nach den Stunden kommen die Leute immer wieder raus und sagen Es geht wirklich gut hätte ich nicht gedacht Ich hätte mir das selber nicht erlaubt sozusagen im Liegen Und diese Freiheit und den Spielraum zu nutzen für sich um die Kraft des Geistes für sich zu erkennen und auch die Heilkraft in dem Moment.
00:22:27: Das ist glaube ich wirklich eine verändernde, veränderter Moment bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wenn sie das für sich herausfinden.
00:22:35: Ja und vielleicht noch etwas was ich dazu noch anfügen möchte ist dass dann auch wirklich ein viel stärkeres G-Geschied die Gungssicht mehr Heilkraft möglich ist.
00:22:49: Also ich sage, bleib mir mal bei der Werbes-, beim Rückenwerbesäule es ist was blockiert!
00:22:54: Wenn ich da erst anfange zu rücken und zu drücken und versuche mit Kraft das wir aufmachen und zum Teil auch so ein bisschen gelehrt bekommen haben vielleicht?
00:23:06: Also zumindest bei mir war das so dass das in der Schule im Sportunterricht mal auch so gezeigt hat, dass man da manchmal sehr grobe Bewegung macht, um den Körper zu bewegen.
00:23:20: Dann kann das sogar noch schlimmer werden weil der Körper verspannt sich.
00:23:24: wenn ich dann aber nur hingehe und mir vorstelle ah die Wirbelsäule bewegt sich diese Wirbelteil die dort blockiert sind sie bewegen sich dann kommt es viel mehr in Bewegung.
00:23:34: oder ein einfaches Experiment dass alle machen können wenn du mal was hast habe ich schon öfters mit Menschen gemacht die zu mir kommen, die zum Beispiel Schulterproblem haben und dann den Einarm nur bis zu einer gewissen Höhe heben können.
00:23:51: Ja spannend!
00:23:53: Da kenne ich jetzt einige Kandidaten, denen ich das gleich weiter empfehlen kann?
00:23:56: Ja
00:23:56: genau, also das empfehle ich wirklich auszuprobieren falls man das mal hat.
00:24:01: Wünsche ich natürlich niemanden oder dasselbe Leuten zu sagen Dann mal heben und schauen wie weit geht es Dann die Augen zumachen und sich vorstellen, dieser Arm geht hoch.
00:24:13: Er geht hoch, er geht hoch... ganz hoch!
00:24:16: Und diese Vorstellung nur zu denken.
00:24:19: Und dann nochmal die Bewegung zu machen.
00:24:21: Und es ist wie Magie ergibt.
00:24:23: also ich hab's noch nie erlebt dass er nicht höher kommt.
00:24:26: Okay?
00:24:28: Dass das die Bewegungen besser geht nur durch das ich mir vorher vorgestellt habe.
00:24:34: Das lässt sich sehr gut belegen.
00:24:38: Und das ist in dem Moment dann auch wie so ein Heilimpuls für die Stelle, die sich durch das Denken quasi oder durch die Visualisierung entspannt hat und vorher blockiert war?
00:24:47: Genau.
00:24:48: Oder dass aus unserer Sicht eben das G dorthin kommt und dieses Gewebe durchlässig macht und das Blut ins Fließen bringt oder die Körpersäfte.
00:24:58: Ich würde ganz gerne zum Abschluss eine kleine Innenrübung machen wenn du magst.
00:25:02: Ja
00:25:02: sehr gerne!
00:25:03: Und zwar gerade mal mit der Werbesäule.
00:25:06: Wir setzen uns aufrecht hin und für die, die jetzt vielleicht nicht mitmachen wollen aber es geht nur zwei drei Minuten oder so.
00:25:13: Oder vielleicht auch weniger.
00:25:14: Aber für die die nicht mit machen wollen natürlich könnt ihr gerne vorspringen oder euch jetzt schon verabschieden Und vielen Dank fürs zuhören.
00:25:23: wir machen zwei drei minuten weiter.
00:25:26: Wir sitzen aufrecht hier einigermaßen aufrecht locker aufrecht Nicht anstrengt nicht angestrengt sondern locker Und wir nehmen unsere.
00:25:38: Unsere Körper war, wir nehmen den Kontakt zum Boden wahr und wir nehmen die Aufrichtung unserer Wirbesäule wahr, neben unsere Wirbesääule wahr.
00:25:52: Spüren die Wirbelsäule und stellen sie uns vor!
00:25:58: Die Wirbeseule wenn man das nicht geübt ist, die vielleicht weniger gut war wie sage ich es mal ein Finger oder so.
00:26:04: aber Wir alle kennen Bilder von Werbesäulen, Modelle.
00:26:08: Wir können also uns so herantasten an diese Wahrnehmung von verschiedenen Seiten.
00:26:15: Das eine ist die physische Wahrnehnung das andere ist eine Vorstellung.
00:26:25: Oder stellen wir uns vor dass eine sanfte Bewegung von unten näher durch die Werbeseule fließt?
00:26:39: Unter dem Bereich, da ist mein Kreuzbein der Wehrbesäule nach links und rechts.
00:26:46: Und es fließt wie eine Schlamm-Bewegung durch die ganze Wehrgesäule.
00:26:56: Wir tun gar nichts aber wenn der Körper sich dann von alleine mit bewegt blockieren wir das auch nicht.
00:27:02: Aber wichtig ist jetzt nur mal die Vorstellung.
00:27:04: Die ganze Weherbeseule bewegt sich Der aktiven Puls kommt von unten Zum Beispiel eine Peitsche knallen lassen, dann bewegen wir nur am Knauf.
00:27:17: Aber die ganze Wirbelsäule, der ganze Peitsch schwingt.
00:27:23: oder wir nehmen eine Perlenkette in die Hand, herhalten sie an einem Ende und schwingen Sie alle perlenbewegend.
00:27:31: So ist es mit der Wirbesäule.
00:27:33: So stellen wir uns vor das ein Fluss durch die Wirbelsääule geht und jeder Wirbel bewegt sich ganz locker.
00:27:44: Und falls du irgendwo in der Wirbelsäule Spannung spürst, Druck spürt, dann kannst du dort ein bisschen mehr hingehen mit der Vorstellung.
00:27:54: Stell dir vor dieser Bereich wird durchlässig.
00:28:00: Dort fließ es da bewegt er sich überall bewegte sich in der ganzen Wirbesäule alles fließt die ganze Wirbersäule in Bewegung ok und dann können wir wieder zurück, denken an unsere Mütter und unseren Tieren.
00:28:39: Spüren den Kontakt der Füße zum Boden und beenden.
00:28:45: diese kurze, kurze Übung kann man natürlich viel länger machen und kann dann auch von dort aus in eine Bewegung kommen.
00:28:53: aber das alleine bewegt schon viel.
00:28:55: ich weiß nicht wie ging es dir damit?
00:28:58: Ich habe sofort gemerkt wie meine Oberschenkel und mein Gesäß innerlich mitarbeiten Hab mir gedacht, das ist auch eine gute Bauch-Beine-Po-Übung.
00:29:11: Also es kommt sofort... Es rührt sich sofort was zuerst minimal und dann deutlich spürbar.
00:29:18: Und dann habe ich mir auch gedacht, muss das sein?
00:29:21: Könnte das auch nicht ganz still sitzen?
00:29:23: Was wollte nicht?
00:29:24: Es wollte sich leicht bewegen.
00:29:26: Also innerlich leicht bewegend!
00:29:28: Das war interessant
00:29:29: Und bei mir gab es auch sofort eine Bewegung.
00:29:32: Also ich muss mich da richtig bremsen, dass nicht wirklich die Wirbelsäule in der physischen Bewegung kommt aber das muss nicht sein.
00:29:40: Ja okay, das war für mich ein sehr interessantes und ich klinge auch sehr wichtiges Thema für Stigung weil es eben ein ganz wichtiger Grundsatz ist und vieles auch leichter machen kann.
00:29:56: Das heißt wir haben letztendlich wenn wir Tigung üben wollen und da manchmal das Leben ein bisschen anders verläuft, als wir das wollen.
00:30:06: Gibt es eigentlich keine Einschränkung?
00:30:08: Egal ob wir ans Bett gefesselt sind oder nicht gehen können oder den Arm nicht heben können.
00:30:14: Wir können auf diese Art alles machen und es hat eine Wirkung.
00:30:21: Ja absolut!
00:30:22: Ich habe auch gerade an einem Moment gedacht was ich jetzt noch am Schluss teilen möchte.
00:30:27: Bei einer Wanderung, wo es sehr heiß war im steinigen Gebirge haben wir irgendwie das Wetter.
00:30:35: Die Wärme, die Sonne unterschätzt und ich habe einen Sonnenstich davon getragen und musste mich am Ende des Weges in so eine kalte Höhle legen um mich kurz zu erholen und abzukühlen Und wieder Kraft zu tanken, um den Weg auch zurückzuschaffen.
00:30:53: Ich kann mich genau erinnern – ich habe mich hingelegt und bin sofort in einen Chigong-Zustand gegangen weil ich wusste, dass ich Kraft für diesen Weg brauche.
00:31:03: Ich war richtig dehydriert und erschöpft.
00:31:07: Ich habe den Weg zurückgeschafft und war mir bewusst was mich da unterstützt hat.
00:31:12: Das war wirklich nicht lustig!
00:31:17: Aber auch in solchen Notfall-Situationen, sag ich mal gibt es Momente wo man darauf zurückgreifen kann um sich selbst zu unterstützen, zu stärken und wieder zur Kraft zu kommen.
00:31:32: Und das ist irgendwie das Wertvolle an dieser Methode dass wir so viel mitbekommen was wir dann beherrschen.
00:31:41: Das ist schön!
00:31:43: Super, vielen Dank.
00:31:45: Okay, und euch vielen Dank fürs Zuhören.
00:31:48: Und wir hören uns bald wieder!
00:31:51: Ich wünsche euch eine wunderbare Zeit und wenn ihr mehr wissen wollt könnt jederzeit auf meiner Website gehen, schreiben, anrufen alles dazu in den Show Notes.
00:32:05: Vielen Dank und bis bald!
00:32:07: Bis bald!
00:32:08: Tschüss.
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