Das Qi spontan fliessen lassen
Shownotes
Für feedbacks, Themenvorschläge oder für mehr Infos zur Kursen, Behandlungen, Einzelstunden und Ausbildungen: www.qigong-basel.com oder: slaur@vtxmail.ch
Transkript anzeigen
00:00:17: Die Stille, ein Podcast über das bewusste Pflegen der Lebensenergie.
00:00:22: Hallo mein Name ist Veronica Calibuda und mit Freude beschäftige ich mich seit Jahrzehnte mit dem stillen Chigong.
00:00:32: Mein Name ist Stefan Lauer und ich bin auch schon länger mit dem Chigon unterwegs und errichtet es auch und arbeite damit auch im Rahmen von Behandlungen und berate auch in dieser Richtung.
00:00:48: Heute widmen wir uns ganz spontan dem Thema Spontanität.
00:00:54: Wo ist uns dieses schöne Wort und auch diese Erfahrung, Empfindung dazu im Leben begegnet?
00:01:02: Und eben auch in Chigongen und den anderen Formen und Methoden.
00:01:06: Ich freue mich sehr auf diese Folge und sie wird eben wie gesagt etwas spontan verlaufen.
00:01:13: Genau!
00:01:14: Für mich ein sehr wichtiger Begriff.
00:01:16: für mich war das ein großer Durchbruch oder eine große Öffnung Als wir zum ersten Mal – ich war da schon einige Jahre dabei, aber es ist schon lange her.
00:01:27: Ich würde sagen, ich bin auch seit etwa fünf oder zwanzig Jahren dabei, als wir einen Frankreichensonderkurs machten und haben eine spontane Bewegung gemacht.
00:01:35: Eine Richtung im Tiegung, die in der Zeit lang auch ein Kind sehr verbreitet war, an der Zeit der politischen Öffnung und danach auch wieder eher unterdrückt wurde.
00:01:46: Eine Form des Tiegungen, in der man auch eine starke Heilkraft und starke, auch reißige Kraft zuordnen.
00:01:53: Und wie sagt er?
00:01:55: Lässt man Bewegungen zu!
00:01:56: Und zwar nicht spontan im Sinne von ich probiere mal was aus sondern man warte bis der Körper sich von alleine bewegt oder bis das Giesig von alleine bewegen und den Körper mitnimmt.
00:02:07: Da gibt es bestimmte Vorbereitung... Das ist meistens sehr intensiv aber das kann auch etwas sein, was schwierig ist für viele Leute.
00:02:20: Da gehört ja auch eine etwas andere Atmung dazu.
00:02:23: Ich erinnere mich an meine eigentlich allererste Stunde in Grundsdorf beim Meister Li und ich dachte es ist ein Seminar von Meister Liy, aber zu Besuch war Meister Huang und hat spontanes Qigong eben vorgestellt.
00:02:40: Ich war da wie gesagt das erste Mal im Seminarhaus in Grundstorff in München.
00:02:49: Über die Atmung stößt man ein Prozess im Körper an, dass die Energie anfängt zu fließen und daraus entstehen dann die Bewegungen.
00:03:01: Ich war sehr begeistert.
00:03:03: Es hat mich wirklich sehr abgeholt und angesprochen.
00:03:07: Und ich dachte mir wow das ist auch schön!
00:03:12: Eigentlich habe ich ja die Empfehlung bekommen, stilles Chigong beim Meister Li zu lernen.
00:03:16: Und dann komme ich dahin und das erste Seminar ist ausgerechnet spontanes Chigon!
00:03:24: Es hat mich auf der Ebene abgeholt dass ich früher mich sehr viel mit eben Improtheater befasst hab und Spontanität eh sehr gerne mag und so diese kreativen Prozesse die auch allgemein im Leben daraus entstehen können wenn man spontaner offen und aufgeschlossen Und in diesem Fall war das auf die Bewegung, auf die Energie übertragen.
00:03:49: Aber ich habe dann gemerkt, hm, ich bin eigentlich ein Mensch der relativ aktiv ist immer in Bewegung und auch sportlich war ich zu der Zeit sehr aktiv und ja, sehr eben nicht meditativen Zuständen nach dem Seminar im spontanen Chigon gemerkt.
00:04:11: Das ist wirklich sehr beeindruckend, aber ich brauche in dem Moment etwas anderes und zwar das Stille um wirklich mal sitzen bleiben zu können oder stehenbleiben zu können und aus der Stille was entstehen zu lassen.
00:04:26: deswegen habe ich das damals jetzt nicht intensiv verfolgt.
00:04:29: du bist da ja tiefer eingetaucht in diese Art zu üben Stefan.
00:04:33: Ja, und das was du sagst ist natürlich nur eine Technik mit der Atmung.
00:04:38: Die auf die Meister Huang vor allem spezialisiert ist.
00:04:41: aber es gibt verschiedene Arten wie man da reinkommt.
00:04:44: Die ganz pure Art ist einfach hinstellen und warten.
00:04:48: Eine kleine Vorübung sich mit Erd- und Himmel verbinden und dann warten warten.
00:04:53: Da warten wir dann aber unter dem Städtentag lang.
00:04:55: also macht das immer wieder bis die erste Bewegung kommt.
00:04:59: Was hat wieder dem Stönchigong?
00:05:03: Du hast ja keine Absicht dabei, sondern du wartest nur.
00:05:06: Das kann sehr schwierig sein aber das ist auch sehr spannend!
00:05:10: Ja und du sagst, du hast zudem keinen Zugang gefunden?
00:05:13: Das sind ja nur die spontanen Bewegungen, sind eine Form wo sich dieses spontane Üben sehr deutlich zeigt.
00:05:20: Aber es gibt ja auch ganz viele verschiedene.
00:05:22: Wir haben ja schon über den Ursprungsgeist gesprochen und üben mit dem Herzen.
00:05:27: Das geht alles in diese Richtung, es geschieht von alleine aus.
00:05:31: Es geschieht natürlich!
00:05:32: Und da gibt es viel verschiedene innere Übungsarten.
00:05:36: wir haben auch schon mal was hier angeübt man verbindet sich miteinander ein Tieren spürt das G dann lässt man los und lasst einfach so etwas.
00:05:43: immer geschieht egal was?
00:05:46: Man will nichts, man unterdrückt nicht, man bewertet nichts aber man bleibt dabei und lässt es geschehen.
00:05:53: Da gehört natürlich immer auch einen Anfang, einen Einstieg dazu.
00:05:56: Dass man eben in dem Fall sich auf so ein Trick konzentriert die Mitte des Unterbauchs und das G-Dot spürt.
00:06:02: Und dann aber lassen wir es zu!
00:06:04: Das kann man als spontane Üben bezeichnen.
00:06:09: Spontane Bewegungen sind halt insofern interessant weil sie das auch deutlich machen und zeigen auch, dass die Gung ist so viel mehr als irgendwelche schönen Bewegungen.
00:06:21: Auch Bewegtesteigung ist sehr viel mehr als irgendwelche schönen harmonischen Bewegungen, weil da kann es dann ganz schön zur Sache gehen.
00:06:27: Es können wilde Bewegung kommen, schnelle Bewegung, seltsame Bewegung und da werden wir dann auch zum Teil konfrontiert mit Bewertungen.
00:06:37: also ich habe dort dass wir das in Frankreich gemacht haben gab's Leute die waren richtig schockiert wenn sie gesehen haben wie andere in Prozesse reingekommen sind, zum Beispiel irgendwie laug geworden sind oder auch emotionale Äußerungen hatten anfangs um zu weinen oder zu lachen oder so aufgrundlos.
00:06:56: Oder eben rumgehüpft sind oder so... ...oder in ganz seltsame Positionen gekommen sind, irgendwelche komischen Dehnung die aber von alleine kommen.
00:07:05: und hier ist wieder die Theorie das halt dass dann der Ursprungsgeist lenkt also das ursprünglich Göttliche der höhere Geiste in uns drin Und der sozusagen halt genau weiß, was wir brauchen und uns genauer dass er anführt an die Dehnung oder die Bewegung, die wir gerade brauchen in dem Moment.
00:07:24: Da fällt mir ein... Die Bewegung die sich bei mir gezeigt hat war das ich immer wieder den Kopf hinter getan habe wie so Den Hals oder die Kehle überstreckt als würde etwas etwas sich aus der Kehle heraus befreien wollen.
00:07:40: Das war ganz spannend, das hat sich immer wieder wiederholt und gegeben ... Und jedes Mal ich hab neu also ein ganz anderer Tag wieder spontane Übungen.
00:07:48: Und es kam nach einer Zeit, hat sich das auch wieder gezeigt.
00:07:50: und dann dachte ich mir okay ja lass es zu!
00:07:52: Dein Prozess in dem Moment war das offenbar genau.
00:07:55: oder dass was sich bei dir öffnen muss?
00:07:58: Wenn das dann erledigt ist dann verändert sich das doch auch wieder und dann wird was anderes draus.
00:08:02: Ein paar Tage hintereinander ist normal.
00:08:03: aber wenn wir es jahrelang über die gleichen Bewegung machen würden, das wäre komisch.
00:08:08: Das sollte nicht sein!
00:08:09: Aber es kommen dann Bewegungen... Es ist wie gesagt ... Wir haben da auch schon mal über Allgemeinities aus dem Herzen gesprochen.
00:08:17: Es ist halt eine sehr hohe Übungsform weil wir eben absichtlos sein müssen, weil wir einfach nur geschehen lassen müssen.
00:08:24: also Nicht in Gedanken kommen, nicht im Bewertung und das ist halt sehr schwierig.
00:08:28: Also von dem her ist es schwierig.
00:08:30: aber Man kann da auch sich annähern, es gibt nichts Absolutes.
00:08:35: Also halt immer weniger kontrollieren, immer weniger Ton und immer mehr geschehen lassen.
00:08:39: das ist ein bisschen die Idee beim spontanen Üben und das kann man auch mit vorgeschriebenem Übung machen.
00:08:45: einen kleinen Kreislauf zum Beispiel den viele kennen, denen am Anfang vorgeschrieb machen und mit der Zeit immer mehr in von alleine geschehlen lassen dann vielleicht auch zulassen dass er sich ein bisschen verändert.
00:08:56: also so eine Zwischenform diese Spontanität die ist nicht an sowas absolut wie oder sowas was so radikales, wie die spontanen Bewegung gebunden.
00:09:06: Sondern das können wir immer ein bisschen reinbringen.
00:09:09: Ja jetzt rückblickend war der Zugang für mich absolut stimmig und ich glaube darüber dass sich die erste Seminarstunde oder das Erste Seminar beim Meister Hoang im Spontanschigong besucht habe hatte ich dann auch die Freiheit im Stönchigon oder was heißt die Freiheit, diese Denkart sozusagen den Zugang.
00:09:29: Der war dann schon mal gesetzt weil ich den ersten Kontakt genau aus diesem was mir ja eh zu sagt Spontanität und sich auf etwas einlassen aber auch offen zu sein ist zu seinem eigenen zu machen.
00:09:42: also das hatte ich schon quasi dort erfahren hat er die Erlaubnis und konnte dann im stillen Chigong auch direkt eintauchen.
00:09:49: das war wahrscheinlich was Genau das Richtige für mich.
00:09:53: Du kannst dir die Freiheit geben, dir die freiheit erlauben das zu machen und das ist ja wichtig.
00:09:59: und eben Ich habe vorhin schon angesprochen es bei einer spontanen Bewegung kann Es dann wirklich auch sein dass als sachen geschehen die ungewöhnlich sind und da werden wir mit allen möglichen konfrontiert auch Mit emotion können wir konfrontieren werden die hochkommen aber auch so was wie Ja dass man dass man sich seltsam fühlt.
00:10:18: Ich habe gesagt, andere Leute haben mich darauf angesprochen als ich das erste Mal einen richtig so starken Prozess ging und irgendwie so ein bisschen bewertet, was ist bei dir nicht richtig?
00:10:29: Und so also ein bisschen in die Richtung.
00:10:32: Obwohl das bei allen natürlich geht aber das wussten sie halt nicht fast allen zumindest kommen da manchmal Sachen, die ein bisschen heftig sind und auch nicht symmetrisch aussehen.
00:10:43: Nicht schön aussehen.
00:10:44: erst mit der Zeit gehen dann die Bewegung in etwas was dann auch so ein bisschen tajimäßig aussieht.
00:10:51: aber am Anfang ist es oft chaotisch oder?
00:10:54: Und dann hat man halt so Bewertungen oder auch Blicke und dann kommt natürlich auch so wird man auch mit so Sachen wie der Charme konfrontiert oder dass das ein bisschen peinlich ist Und das ist ja auch spannend, das zu sehen.
00:11:09: Ich denke da auch gerade an Körpergeräusche.
00:11:13: Plötzlich kommt die Luft aus dem Bauch und man muss unentwegt rülpsen zum Beispiel oder... Es gibt
00:11:18: es sehr oft, dass Leute dann wirklich ganz lange rülpsen.
00:11:23: Das wirkt natürlich erst mal befremdlich und man macht sich vielleicht auch Sorgen um den Mitübenden, die Mitübene.
00:11:29: wenn man das hört dann macht man vielleicht doch mal die Augen auf, um zu gucken geht es dir gut.
00:11:34: Alles in Ordnung aus diesem Mitgefühl heraus.
00:11:37: aber man darf sich da wirklich nicht erschrecken lassen weil wie uns damals erklärt wurde sind das Sachen die müssen dann raus und die sollen auch raus.
00:11:45: ich hatte auch einen unglaublichen Nies-Anfall mal wo ich nicht aufhören konnte zu niessen oder eben dass es gibt ja verschiedene Körperöffnungen.
00:11:53: auch dort können Geräusche rauskommen.
00:11:54: Das kann schon unangenehm sein
00:11:57: Genau.
00:11:58: Und es kann unangenehm sein und ich glaube auch diese Konfrontation damit ist auch ganz wichtig, also was heißt wichtig?
00:12:06: Es sind Teil davon das einfach auch zu sehen.
00:12:09: okay Ich lasse wirklich zu was immer kommt und ich gehe weg von bewerten weil das Unangenehme kommt.
00:12:15: ja durchs Bewerten Ist ja ganz spannend Das ist auch spannend.
00:12:19: Ich habe das in Taiwan intensiv gemacht Und da hat er wirklich der Lehrer das auch angeregt, dass man rülpsen sollte.
00:12:27: Wenn jemand gerülpselt und da haben ja die Knesen sowieso einen ganz anderen Zugang zu diesen Dingen.
00:12:33: Also gerade so rülbsen aufstoßen ist bei denen nicht was Negatives.
00:12:37: Das darf man machen oder?
00:12:39: Auch beim Essen und so... Und auch andere, also auch Pupsen oder so werden nicht das sowas Negatives gesehen.
00:12:48: Das ist wichtig dass das Gas weg liegt und damals zu sehen okay das sind eigentlich nur unsere Denkmuster die das bewirken.
00:12:57: es ist nicht etwas was ja wir alle haben.
00:12:59: Scham wir alle finden Sachen unangenehm das ist klar.
00:13:02: aber was es ist in den allermeisten Felden kulturell bedingt und Erziehung.
00:13:09: Und wir lernen, dass es was Unengenehmes ist und sich mit dem zu konfrontieren und dann auch dieses Bewerten loszulassen und zu sagen Es ist einfach!
00:13:18: Es kommt so ein Geräusch und das kommt und das geht.
00:13:23: Aber ich bewerte das nicht.
00:13:26: Ich sage nicht, dass gut oder schlecht sondern...
00:13:30: Natürlich habe ich auch den Moment erlebt, wo ich gemerkt hab oh da tut sich was im Bauch.
00:13:34: Wer weiß was jetzt passiert?
00:13:36: Aber da ist man halt komplett aus der Entspannung und aus der spontanen Bewegung raus.
00:13:40: ne weil man ist total mit der Aufmerksamkeit dann bei dem Darm wie laut wird das jetzt kann ich mir das jetzt in meinem Umfeld zumuten?
00:13:48: und und da kommen unglaubliche ja also sich verrückt machen einfach hoch und man ist total aus der Übung raus, also sich da einfach zu befreien und loszulassen.
00:13:59: Total wichtig wenn man es nicht da kann wo soll man es anders dürfen?
00:14:04: weil da geht's ja wirklich um die... Entspannung, Befreiung loslassen.
00:14:08: Es ist ein Übungsfeld und da können wir sieben... Und es ist natürlich gerade wenn das sehr unangenehm ist, wenn es vielleicht auch noch mit Gerüchen verbunden ist dann ist es was wo wir schnell denken das kann ich niemandem zu muten und dann einfach zu sehen auch hier wieder man wird rausgerissen durch diese Bewertungen Wir sind dann nicht mehr dem spontan und dann vielleicht wieder in diesen Herzgeist kommen die beobachten und sagen okay der ist diese Bewerbung die darf auch sein Die ist auch einfach da, genauso wie das Rumoren im Dörmen.
00:14:41: Dann kann man es wieder zulassen und sich in dem immer zu üben.
00:14:44: Das ist E-Festigung ein ganz wichtiger Prozess, diese ganzen Bewertungen loszulassen.
00:14:50: Und ich muss dann was anknüpfen, was du vorhin gesagt hast.
00:14:53: Was mich natürlich sehr interessiert.
00:14:54: Du hast kurz das Improvisationstheater und ich kenne es ja auch.
00:14:59: Ich arbeite ja auch oft damit vielleicht auf ein bisschen eine andere Art aber... Das würde mich jetzt schon interessieren, was inwiefern siehst du noch eine Parallele oder inwiefer erinnert dich daran?
00:15:13: Ja!
00:15:13: Im Improteater, also ich habe dann einfach beruflich bedingt.
00:15:18: Habe ich mir gedacht ganz nett so was man als zu probieren um spontaner zu werden vielleicht auch schneller zu kontern wenn jemand mit etwas überraschendem auf dich zukommt sich in Präsentation und Schauspiel zu üben.
00:15:32: Und dann habe ich mich für so ein Wochenend Workshop angemeldet.
00:15:37: Da sind ja die ersten Übungen.
00:15:39: erstmal so ja associieren lernen sich aufeinander beziehen lernen aber immer mit der Absicht deinen Gegenspieler Mitspieler oder Die Detailnehmer in der Gruppe immer zu unterstützen also nie hängen zu lassen.
00:15:52: und das war so Der erste moment wo ich mir dachte wow toll wir können uns kreativ ausprobieren, aber wir Wir unterstützen uns.
00:15:59: Wir sind ein Team, niemand machten Witz auf Kosten des anderen sondern wir halten immer die Bühne für den Anderen damit er gut dasteht und genauso macht es die andere Person für dich selbst.
00:16:09: also du hast immer diesen geschützten Rahmen dich auszuprobieren kreativ auszuleben und in dem Sinne auch wieder zu entspannen loszulassen alle Bewertungen Vorgaben, alle Regeln einfach mal außen vorzulassen und in diesem ja wie Vacuumraum hinein zu tauchen.
00:16:29: Und einfach mal drauf loszuspielen, darauf zu loszukreieren!
00:16:35: Da passieren auch ganz viele skurrile Situationen die man nicht erwartet.
00:16:40: Jedes Spielszene ist ja improvisiert.
00:16:42: ich fange mit einer Szene an und du musst ganz frei darauf reagieren dass was von dir zurückkommt, das kann ich mir ja nicht vorher erdenken oder vorstellen.
00:16:53: Das ergreift mich erst mal ganz überraschend wie den Zuschauer auch.
00:16:59: und dieses Unmittelbare aufeinander reagieren und miteinander spielen und immer wieder Fehler passieren zu lassen und sie aber so aufzufangen, dass es entweder im lustigen oder im unterhaltsamen Endet war für mich ein neuer Erfahrungsraum der mich auf das Qigong, jetzt wenn ich zurückblicke unheimlich vorbereitet hat.
00:17:21: Weil ich da schon mit sehr viel weniger Angst vor dem Scheitern etwas falsch zu machen Fehler zu machen hinkam sondern ganz ganz aufgeschlossen befreit offen neugierig mit diesem Blick oh das kann Freude machen.
00:17:38: schau mal wo es mich hin führt und Ich nehme die Freiheit damit zu spielen.
00:17:42: also Das hat mir wirklich eine große Welt eröffnet
00:17:46: Sehr schön.
00:17:47: Und ich denke da jetzt, also ich mach das ja oft leite, dass an mit jungen Menschen... Ich habe schon erzählt, ich mache viele Theaterprojekte mit jungen Menschen in schwierigen Situationen auch zum Teil schweren Krankheiten und aber zum Teil mache ich auch an Schulen solche Projekte.
00:18:04: Es ist ein bisschen Theater- und Filmsommern Ursprungsberuf, den ich nicht mehr groß, dem ich nicht mal groß nachgehe außer in diesen Projekten.
00:18:11: Und dort ist z.B.
00:18:12: auch etwas was sich vor allem von Ich habe spontan bewegen gesagt, das werden gerade jetzt Jugendlichen bestimmten Alters sehr stark damit konfrontiert.
00:18:19: Es ist ein Peinlich!
00:18:21: Weil man bewertet eben trotzdem und man macht dann halt spontan irgendwas ganz Komisches und dann ist es seltsam oder?
00:18:28: Und dort auch dieses Überwinden und einfach loslassen von Bewertung was kommt des grad gut und dann gehts weiter.
00:18:37: Ja, oder gerade im Improtheater wenn man sich schämt und rot wird ist ja auch so eine Signalwirkung.
00:18:43: Man wird rot das mit einzubauen in die Szene und eigentlich dass genau in dem Moment das Annähmen akzeptieren erlauben und es auch noch zu benennen.
00:18:55: Das ist für das Publikum unheimlich lustig weil sie genau das, wo sie denken der schiebt sich jetzt eingebaut wird in die Szene um irgendwas entwickeln zu lassen.
00:19:05: Das finde ich auch schön dass man im Improtheater lernt mit Emotionen und Unangenehmen im ersten Moment unangenehmem Emotionen Angst, Charme eben Versagensangst.
00:19:17: was gibt's da noch?
00:19:18: Blamage ja gut es geht alles in die ähnliche Richtung aber ich integriere es.
00:19:22: ich nehme es an Ich betrachte es Indem ich es als Schauspieler dann in dem Moment betrachte und in die Szene einbaue, bin das nicht mehr ich.
00:19:31: Sondern ... Es ist ein Teil mit dem man spielen kann.
00:19:36: Ja, meine Kräfte, das ja auch!
00:19:39: Man gibt ja etwas was man nicht will, was man unterdrücken will genauso viel Unterstützung wie etwas was mal unbedingt will oder?
00:19:47: Ich darf mich auf keinen Fall schämen.
00:19:49: Das ist ... Ja und das ist sozusagen fast die Garantie dafür, dass wir uns schämen oder am der Scham dann festhalten.
00:19:57: Nein ich will nicht, darf nicht rot werden auf gar keinen Fall!
00:20:01: Aber dann zu sagen Ich werde rot und ich mache was damit.
00:20:03: Im Improtheater wird es dann eben einbauen oder?
00:20:06: Das berühmte Einbau in diesem Theater Nicht nur im ImproTheater immer ganz wichtig ist oder alles was kommt baut man ein.
00:20:13: Die Gung auch spontan machen wir nichts draus aber wir lassen auch hier geschehen.
00:20:19: also Wir sagen auch dieses und oder so.
00:20:22: ein Grundsatz im Improterde ist, dass es ja und also ich nehme alles an was kommt Und dann geht's weiter.
00:20:32: Was mache ich?
00:20:32: Was füge ich jetzt hinzu?
00:20:34: und eben Im T-Gong wäre es dann zum Beispiel spontan Tigung spontane Bewegung oder innere spontane Übungen.
00:20:42: Bei mir kommt irgendetwas Ja Ich nehme es an ich lehne es nicht ab das und während aber Nicht etwas zu tun sondern und Jetzt Was geschieht jetzt, was geschieht das Nächstes?
00:20:53: Ah interessant.
00:20:55: Jetzt geschieht dass, was ganz anderes.
00:20:58: Es gibt wirklich viele Parallelen.
00:21:01: Wobei ein großer Unterschied ... Ich habe ja schon oft mit Leuten gearbeitet.
00:21:06: also es ist ja übrigens ich hab viele Leute die Tai Chi und Chigo machen Da gibt es viele aus dem Schauspiel und so, die das machen.
00:21:16: Das macht man auch in der Schauspelausbildung sehr oft, weil das halt diese Parallelen hat.
00:21:21: Ich kenne zum Beispiel ... ein Freund aus Berlin, einer der führenden Taichi-Leute in Deutschland ist, der ... Also Yang stielt Taichi Leute und auch Stilist Siegung macht.
00:21:36: Der ist ursprünglich Schausspiel und ich kenn viele in dieser Richtung!
00:21:39: Bei mir ist nicht ganz oben.
00:21:41: umsonst, dass ich früher eben Film und Theater gemacht habe.
00:21:44: Und dann dort hingekommen bin.
00:21:47: Es gibt diese Parallelen ... Ich arbeite oft mit solchen Leuten, es gibt aber auch einen großen Unterschied.
00:21:54: Zum Beispiel hab' ich viel auch mit Tänzerinnen und Tänzern gearbeitet.
00:21:58: Die kennen das auch gerade wenn die so zeitgenössischen Tanz machen sind, die super im Improvisieren.
00:22:03: Was?
00:22:04: Bewegung!
00:22:05: Aber es ist doch trotzdem nochmal ein großer Unterschied weil Dort machst du spontan das, was dir in den Sinn kommt.
00:22:13: Mehr oder weniger?
00:22:15: Du hast schon eine Absicht irgendwo ... Die kommt in dem Moment!
00:22:19: Jetzt will ich mich so bewegen.
00:22:21: Es wäre gut, mich so zu bewegen!
00:22:23: Oder
00:22:23: so eine Abfolge von Bewegungen, die immer kommen?
00:22:27: Das wär dann sicher nicht mehr spontan.
00:22:29: Aber auch spiele ich immer etwas Neues.
00:22:31: Aber es kommt ausm Geist.
00:22:33: Also ausm denkenden Geist irgendwo.
00:22:36: Und im Spontantiegung wär's dann wirklich so ... Es geschieht, es überrascht mich.
00:22:43: Wow!
00:22:43: Das bewegt sich etwas.
00:22:44: Ich hätte das nie geplant aber es geschieht in dem Moment ohne dass ich gedacht hätte und ich nehme es einfach wahr.
00:22:51: Ich tue es nicht.
00:22:53: Und da haben gerade Leute die sehr stark zum Beispiel eben Transimprovisation machen, die haben manchmal fast noch mehr Mühe, das loszulassen weil sie halt was sehr ähnliches kennen, das aber dann in so einem entscheidenden Punkt doch wieder anders ist.
00:23:07: ja, solche Bewegungen die man natürlich nicht sich erdenkt oder irgendwie im Sinn hat und die da spontan aufkommen.
00:23:14: Da muss dich gleich dran denken dass das ich manchmal beim spontanen üben so Zuckungen hatte oder plötzlich durchfertig irgendwas.
00:23:23: also es ist dann wirklich aus dem Körper heraus ne?
00:23:27: Und du kannst es nicht kontrollieren!
00:23:28: Es kommt und wenn du's zulässt dann wird es immer heftiger oder hört irgendwann auf aber Manchmal stürzen Leute auch zu Boden und fangen an sich verrückt zu bewegen.
00:23:38: Also es ist anders einfach.
00:23:39: Genau, das ist nochmal anders!
00:23:41: Aber eben dass mit so den Emotionen die aufkommen, diese sind wichtig und da kann man auch was üben.
00:23:46: also ich kenne das mit der Charme ja auch als anderen Bereichen.
00:23:49: Ich mag mich erinnern, dass ich mal mit einer Ausbildungsgruppe haben wir gerade über das Üben mit Bäumen gearbeitet und es war ein schönes Wochenende und wir hatten Park in der Nähe und da sind den Park gegangen.
00:24:01: aber es war halt ein schönest Wochenende.
00:24:02: also war der Park voll.
00:24:08: Und dann haben Leute Da haben wir geschaut, was machen die es da seltsam ist?
00:24:14: Stehen um ein Baum rum und bewegen sich seltsamer oder stehen seltsame auf eine komische Art.
00:24:21: Kinder kamen und haben ein bisschen rumgearbeitet ... Fast die Hälfte der Gruppe kam fast nicht ins Übenhain, weil sie so unangenehm war, dass sie beobachtet wurde.
00:24:33: Obwohl man ja eigentlich die Augen zu hat aber ...
00:24:36: Ja, du merkst das dann trotzdem.
00:24:38: Oder in dem Fall hast du eben die Augen offen!
00:24:40: Du arbeitest mit dem Baum, also du bist im Kontakt mit einem Baum.
00:24:43: Da kannst du ihn auch offen haben oder?
00:24:45: Also das ist dort hat man dann eher die Augen offen aber man hört es auch.
00:24:49: Die Kinder haben irgendwie rumgealbert über uns und so gefragt was wir machen und dann blöde Sprüche gemacht und so.
00:24:55: Das war eine lustige Sprüchel.
00:24:58: Ich merke ich hatte das am Anfang auch.
00:25:00: Ich weiß noch als wir angefangen habe hab ich mich zum Tai Chi und Tsigung eben in einer Freundin im Park getroffen wirklich so ein bisschen Verstecke gesucht, wo es ein bisschen so etwas verwachsen war.
00:25:13: Wo man uns nicht gesehen hat oder?
00:25:17: Und eine Zeit lang habe ich mich mit einem Freund der auch sehr, der auch Tänzer ist.
00:25:22: zusammen haben wir uns regelmäßig getroffen und irgendwo im Park geübt.
00:25:28: und ja da sind Leute rumgekommen und haben umgearbeitet.
00:25:32: das hab ich überhaupt nicht mehr gestört.
00:25:35: Gut, das sind über dreißig Jahre dazwischen.
00:25:37: Aber trotzdem ... Und ihn auch nicht!
00:25:39: Der ist auch völlig schamfrei in dieser Beziehung.
00:25:42: Das muss man auch wie ein bisschen üben einfach loszulassen und zu merken, okay, es ist nur eine Bewertung was geschieht?
00:25:49: Es geschieht nix, die haben vielleicht ne Idee, vielleicht finden sie's interessant.
00:25:53: Spannender Nebenfakt.
00:25:55: Die Kinder mit, die uns sich über uns lustig gemacht haben... Die haben zuerst einen gefragt, was macht ihr hier?
00:26:02: Dann hat jemand gesagt, wir machen heilendes Chigung.
00:26:04: Das war der Name der Auffahrt.
00:26:06: und dann haben die das aber irgendwie falsch verstanden oder extra, da haben sie so korweise gesagt heiliges Chigong!
00:26:12: HeiligesChigong!!!
00:26:13: Und so... Und dann sind wir irgendwann mal zum anderen Baum ein bisschen in der Gegend, wo es ein bisschen weniger Leute hatten und da sind die mitgekommen.
00:26:21: Und mindestens die Hälfte dieser Kinder, das waren glaube ich sechs oder sieben, haben richtig mitgeübt Mitgeübt?
00:26:27: Ja, die haben zwar immer noch ein bisschen rumgearbeitet.
00:26:30: Du hast gemerkt, das interessiert die richtig.
00:26:32: Also von dem her wenn du über diese Scham wegkommst, gibt es vielleicht Leute, die dann auch sagen, alles ist interessant.
00:26:39: Offenheit und Neugier und Kinder entdecken das halt auf Spielerrauschen oder
00:26:43: andere Menschen oder die sehen es ... Und ja okay!
00:26:47: Wenn du dann immer in der Scham bleibst und immer weg gehst, dann ist es auch sinnvoll sich mit diesen Sachen konfrontieren.
00:26:56: Ich hatte jetzt noch den Gedanken, dass wir ja auch seit der Pandemie sehr viel online unterrichten und üben.
00:27:06: Und damit natürlich der geschützte Raum für solche, sag ich mal, ob Ausdünstungen, Geräusche oder Formen von seltsamen Bewegungen auch etwas ... Ja!
00:27:20: geschützter geworden ist.
00:27:22: Da habe ich viele Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern bekommen, dass sie seitdem noch befreiter und losgelöster üben können weil Sie in diesem ja geschütztem Raum zu Hause vielleicht auch in bequemerer Kleidung einfach mehr loslassen können.
00:27:39: das würde ich als Vorteil erachten.
00:27:41: jetzt in dem Fall tatsächlich
00:27:44: klar aber wir können uns immer noch über unsere eigenen Sachen genug ärgern Angst haben vor ihnen.
00:27:50: Das ist dann vielleicht weniger die Charme, aber ich habe das Gefühl irgendetwas ist nicht richtig wenn es kommt.
00:27:56: also ich denke ne der geschützte Raum sehe ich schon auch.
00:28:00: Äh, wenn wir da irgendwo in ... Wenn da irgendetwas in uns die Schwierigkeiten sucht.
00:28:06: Dann findet es dann was anderes!
00:28:10: Und da müssen wir jetzt einfach manchmal.
00:28:11: also von dem her finde ich Ja geschützte Raum ist gut aber manchmal ist das eben auch gut sich mit den Dingen wirklich zu konfrontieren und so sagen Ich setze mich jetzt dem auch ein bisschen aus und und Mit meinen Emotionen die es eben zum Beispiel kommen durchschauen und sagen einfach okay ich lasse die jetzt mal so und schaue ob ich da ein Schritt weitergehen kann.
00:28:29: Ich kann von mir sagen, über die Jahre hat sich das total verändert.
00:28:34: Total verändert!
00:28:35: Aber... aber es ist natürlich Zeit und dann geht's auch nicht ums Fossilieren oder so.
00:28:43: Aber ich denke jetzt auch ein bisschen wir können das ja auch ein wenig zusammenfassen, ein bisschen Spontanität reinbringen und das gilt ja auch für das Leben.
00:28:51: oder im Tauismus sagt man auch das sind natürliche was aus aus sich selbst heraus entsteht oder das ist es und ich denke also mir tut es wahnsinnig gut ein bisschen mehr spontanes in mein leben zu bringen nicht einfach nur durch zu planen.
00:29:10: natürlich ich habe meine zeitpläne und viel sehr durchgetakteten alltag oft aber da gibt's immer wieder all diese räume wo wir einfach einfach sein können einfach spontan sein können und zulassen können und nichts machen.
00:29:27: Und dann ist es natürlich auch wichtig, diese Offenheit zu behalten.
00:29:31: also wenn wir in diesen kleinen Mikrocomputer der uns alle domestiziert hat mit der Reihe den wir allen in der Hand haben oder wenn wir den einschalten und die neuesten Nachrichten anschauen Dann ist kein Raum für spontanes.
00:29:51: Oder sonst was, muss nicht das Handy sein!
00:29:54: Das kann der Computer seinen Bildschirm... Es kann auch ein Heft sein, dass wir anschauen.
00:29:58: Aber wir müssen uns diese Momente schaffen von einfach mal nichts tun und dann schauen, was geschieht in der Übung aber auch im Alltag.
00:30:09: Und ich ... Für mich hat es etwas, was unglaublich viel mehr Lebensqualität gebraucht hat.
00:30:17: Also für mich auch eben ein absolut, ja nicht mehr wegzudenken des Instruments sozusagen um mit Situationen besser umgehen zu können flexibler zu sein in der Spontanität.
00:30:30: Eben auch das das lockere leichte Verspielte zusehen dass das nicht immer alles schwer und hebig sein muss und mit viel Kraftaufwand auf etwas reagieren sondern eben Spontan, flexibel mal eine hundert-achtzig Gradwendung.
00:30:49: Okay, welche Lösung sehe ich jetzt?
00:30:51: Welche Perspektive habe ich übersehen?
00:30:52: wie kann ich kreativ auf Situationen reagieren?
00:30:55: also mir hat es wirklich eine Welt eröffnet oder vielleicht auch so meinen Kern mein Wesen den Zugang zu meinem Wesen mehr eröffnete dass ich gelernt habe auf diese Quelle, auf die Kraft zuzugreifen.
00:31:10: Kreative Lösungen zu finden.
00:31:12: daraus, dass ich Spontanität mehr zulasse, scheitern nicht mehr als Versagen sehe sondern dieses Scheiterheiter auch mitnehme und mir denke aus Fehlern nährt man unheimlich viel und es ist vielleicht dann ein geborener Lösungsansatz fürs nächste Mal und mich auch flexibel und agil sein lässt ohne mich zu überfordern.
00:31:33: also eben so eine geforderte Flexibilität kann ja auch überfordern, wenn man nicht die Instrumente hat das anzuwenden.
00:31:41: Und ich würde sagen, die Spontanität ist da ein großes hilfreiches Instrument auf das man zugreift um Flexibilitet wirklich leben zu können.
00:31:51: also beide Formen sowohl das Imbrospiel als auch eben die Übungspraxis im Stellenschiebungen haben mich da sehr geweckt und ermuntert in diese Richtung weiterzuschauen.
00:32:04: Und mich in dem Fall auch mehr zu leben, das sehe ich jetzt im Rückblick ziemlich deutlich.
00:32:11: Sehr schön!
00:32:15: Wenn du das so beschreibst, kommt ja auch das Bild eines kleinen Kindes in den Sinn – dass er auch einfach ist.
00:32:20: also wirklich kleine Kinder, die kümmern sich ja um gar nichts oder?
00:32:26: Die rülpsen ohne sich, aber die machen auch andere Sachen.
00:32:32: Das stört sie überhaupt nicht und bekommt immer mehr an Bewertung und Erziehungen.
00:32:39: dazu wohnst das dann wieder zurück.
00:32:41: Aber wir sagen noch im Chigongon ist es nicht auf mein Mist gewachsen sondern es sind traditionelle Die Gungspruch, ich sage am besten üben wir wie ein kleines Kind von nicht älter als sieben oder acht Jahren.
00:32:54: Also wirklich wie ein Kleines Kind das einfach ist und einfach spielt und sich einfach bewegt und nicht dran denkt.
00:32:59: darf ich dass es richtig bringt?
00:33:02: Das jetzt den richtigen Erfolg?
00:33:05: Ist das effizient genug?
00:33:07: Ist es peinlich oder so?
00:33:09: Nein!
00:33:11: Mit der Neugieroffenheit und aufgeschlossen... Und einfach
00:33:14: geschehen lassen ... forschen, sehen.
00:33:17: Ein Kind das mit dem Spielzeug spielt ist voll konzentriert aber denkt dabei nicht, ah... ich muss das und das machen!
00:33:24: Und genau das ist richtig.
00:33:26: und wenn ich es falsch mache, ist es schlimm.
00:33:28: und so gehen wir oft in die Schikung mit diesem, oh, ich muss es richtig machen.
00:33:32: Nein, spontan locker auch wenn wir eine vorgegebene Form haben.
00:33:36: Es passiert nix, wenn wir es ein bisschen anders machen gar nicht.
00:33:39: Natürlich
00:33:40: natürlich.
00:33:41: Super Ja, ich fand das jetzt sehr spannend über dieses Thema mal zu sprechen.
00:33:46: Spontan darüber zu sprechen!
00:33:49: Ich glaube wir machen hier keine Übung weil gerade so spontane Bewegung ist etwas was man wirklich unter Anleitung üben sollte weil es auch sehr intensiv werden kann.
00:33:59: aber der Einladung vielleicht und alle die nachher Zeit haben kurz mal diesen Raum zu lassen dass überhaupt was Neues was natürliches geschehen kann.
00:34:09: Das kann einfach mal sein Man nicht mal zu üben, wenn man Zeit hat.
00:34:14: Sondern einfach nur rum sitzen und sein Faulenzen entspannen und einfach sein!
00:34:24: Oder ihr meldet euch spontan zu einer unserer Stunde an oder zum Improtheater.
00:34:29: auf jeden Fall habt Freude dabei.
00:34:32: spielerisch danke dass ihr dabei wart.
00:34:35: ja vielen dank und bis zum nächsten Mal tschüss.
Neuer Kommentar