Die Überwindung von Zeit und Raum
Shownotes
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00:00:17: Bewegte Stille, ein Podcast über das bewusste Pflegen der Lebensenergie.
00:00:23: Hallo mein Name ist Veronica Caliboda und
00:00:27: ja
00:00:28: gemeinsam mit Stefan wollen wir euch für das stelle Chigong begeistern.
00:00:32: Stefan wer bist du?
00:00:35: Ja ich bin da Stefan.
00:00:36: wie gesagt hat Stefan Lauer und ich bin Chigunglehrer in der Arbeit mit Chi.
00:00:51: Mit Chi, mit Energie und heute kommen wir zu weiteren großen Begriffen zur Zeit- und Raum beziehungsweise zur Überwindung von Zeit und Raum auch ein Thema was uns beide sehr inspiriert und befeuert.
00:01:07: Wir werden sehen wo es uns heute hin führt.
00:01:11: Überwindung von Zeit und Raum kann ja auf verschiedenen Arten geschehen, oder zumindest in der Vorstellung Vision.
00:01:18: Wir nähern uns aus der Seite des Chigongs und der Meditation und erzählen so ein bisschen über unsere Erlebnisse und Eindrücke auf dieser Reise.
00:01:35: Genau!
00:01:37: Wir kommen dann natürlich auch im Bereich rein, die vielleicht ein bisschen abgefahren und mystisch klingen.
00:01:43: Da kann es sein aber ich denke man kann alles immer wieder auf das sehr unmittelbar erfahrbare runterbrechen und dort etwas erkennen.
00:01:54: Ich muss sagen dieses Thema beschäftigt mich schon seit klein auf.
00:01:59: wenn ich ganz ehrlich bin habe ich Zeit noch nie wirklich sehr ernst genommen.
00:02:05: Es ist für mich eine Begrenzung, die es eigentlich schon von klein auf nie wirklich gab.
00:02:13: Ich kann mich an etliche Geschichten erinnern, wo meine Eltern und meine nahe umliegende Familie mir erzählt haben, dass ich als sehr kleines Kind Zeit beliebig für mich ausgedehnt habe und genossen hab im Moment verweilt Ob es jetzt beim Schnürsenkelbinden war auf dem Weg zum Kindergarten, wo ich mir einfach meditativer hingabe.
00:02:42: Die Zeit genommen habe das zu tun und überhaupt keinen Blick oder kein Gefühl dafür hatte, dass sich zeitlich etwas verändert.
00:02:52: Also die Zeit für sich anhalten im zeitlosen Raum zu schweben da die Freiheit wiederum sich zu nehmen oder Erlaubnis, mit der Zeit alternativ umzugehen.
00:03:05: Das ist ein großes Thema bei mir im Leben.
00:03:08: Schön!
00:03:10: Ja und ich glaube das ist ja auch etwas was wir in Tigung auch wirklich erfahren können.
00:03:18: Und zwar ganz banal.
00:03:19: manchmal üben wir und wir denken wow es dauert noch lange und das ist sicher schon eine Stunde und dann schauen wir auf die Uhr.
00:03:29: drei Minuten, das kann nicht sein.
00:03:31: Oh Gott!
00:03:32: Und ich habe mir vorgenommen zwanzig Minuten und es ist vorbei.
00:03:35: und dann schauen wir wieder auf die Uhr noch eine Minute länger.
00:03:38: nein immer noch nicht mehr.
00:03:40: und dann gibt es andere Momente.
00:03:41: wie sind tief drin?
00:03:43: Wir denken okay gut jetzt habe ich wahrscheinlich drei vier Minuten geübt oder zehn Minuten gegeben und da merken wir ne es waren dreißig vierzig Minuten Gefühl für die Zeit verloren.
00:03:57: Das können in beide Richtungen gehen und das ist so, ich sage es mal ein banaler Teil dessen wo wir so ein bisschen, wo Zeit und Raum dann ein bisschen unwichtig sind.
00:04:09: Während dem Üben habe ich sehr oft das Gefühl dass ja das dann die Begrenzung sowohl zeitlich als auch räumlich oder eben auch körperlich für mich überhaupt keine Rolle spielt.
00:04:22: Ich würde sagen, ich bin über das Stilletschigong meinen natürlichen Empfindungen schon aus der Kindheit da noch mal näher gekommen um es zu erforschen.
00:04:34: wie ist es eigentlich mit diesen Begrenzungen körperlich, räumlich?
00:04:39: Was spüren wir und was öffnet sich?
00:04:45: Welche Begrenzung und Strukturen können Auflösen im Sein oder im Seinfühlen, also das sind alles Zustände die mir in dem Stellenschiebungen eben unheimlich wieder begegnet sind und dem eigentlich Form gegeben haben.
00:05:06: Im Ausdruck der Benennung in dem Spiel.
00:05:09: damit aber keine Form in dem Sinne die mich wieder begrenzen und einengen würde sondern die für mich dann Fassbar nachvollziehbar wurde.
00:05:20: okay, womit arbeitet man da?
00:05:22: Was ist es eigentlich?
00:05:23: Was hab ich schon als Kind wahrgenommen und gespürt.
00:05:26: Und konnte's aber nicht benennen oder auch mit niemanden drüber sprechen.
00:05:29: Das Stille-Chigong hat mich da eigentlich abgeholt.
00:05:33: Super!
00:05:34: Ich mein... Wie gesagt, das kann ganz abgefahren werden.
00:05:38: Ganz verrückt wenn man sagt, Zeit und Raum spielt keine Rolle im Chigong.
00:05:42: Da arbeiten wir dann wirklich manchmal auch damit Ja, mit sich als kleines Kind arbeitet zum Beispiel.
00:05:50: Also sozusagen in der Vergangenheit erarbeitet und verhandelt selbst behandelt oder in Zukunft so genannt.
00:06:00: Oder auch jenseits von diesen Begriffen aber auch Raum- oder Größedimensionen dass man kleinsten das größte findet die Welt den Kosmos in einem ganz kleinen.
00:06:13: oder.
00:06:14: es gibt das berühmte.
00:06:17: Das berühmte Bild, das Bild des Innern Gewebes wird es aufgenommen.
00:06:24: Das ist so eine Steinabreibung die für die inneralchämie wichtig ist.
00:06:28: ein ganz berühmtes Bild auch für die chinesische Medizin.
00:06:34: Eine Version davon hängt aus Steinstählen in Beijing im Tempel der Weißen Wolken.
00:06:40: Das kenne ich jetzt auch noch nicht.
00:06:43: Das Bild, das auf unserem Signet ist also von diesem Podcast.
00:06:51: Oh!
00:06:51: Das ist ein Ausschnitt davon.
00:06:53: Ein
00:06:53: kleiner Ausschnitt.
00:06:57: und dieses Bild ... das zeigt so Abläufe und da oben der Mensch als Landschaft wird.
00:07:04: Der Mensch aus Landschaft dargestellt und über dem Kopf hat es einen kleinen Punkt.
00:07:10: Das sieht aus wie in Stern Ein Hirsekorn enthält das ganze Universum.
00:07:18: Und das ist so eine dauristische Gedanke und wie gesagt, es wirkt sehr mystisch und abgefahren
00:07:23: usw.,
00:07:25: aber... Es hat ja auch was gerade mit der Zeit zum Beispiel.
00:07:29: Wir merken die Zeit ist sowas reales.
00:07:32: Aber wenn du physiker fragst, was die Zeit isst oder schon nur mal schau aus, dass Einstein schon darüber herausgefunden hat und mittlerweile gehts viel weiter.
00:07:41: Wenn wir uns mit dem beschäftigen, dann so wird uns ja der Kopf, wenn wir das versuchen zu verstehen.
00:07:46: Wie relativ die Zeit eben ist und absolut nichts Absolut nicht absolutes sondern eben was was was Relatives auf meinem Raum zu tun hat Und was Veränderbar ist.
00:08:00: und da gibt es ja auch ein auch in der Physik durchaus verschiedene Theorien, die dann noch viel weitergehen.
00:08:07: Die nicht noch nicht bewiesen sind wie sich die Zeit verhält und die kommen dann schon sehr nah an das ran was man auch im Dauismus und Buddhismus in der Mystik sieht dass es sozusagen alles sehr relativ ist Alles voneinander abhängig und letztendlich wenn man den buddhist buddhismus sagt alles Illusion Was nicht heißt?
00:08:29: Es ist nicht wahr wie wir sind.
00:08:30: aber wie wird meinen die Dinge sind so sind sie nicht wirklich Sie sind viel durchlässiger.
00:08:38: Ja, solche Worte sind immer balsam für meine Seele weil wie gesagt mein Zeitempfinden ist so fernab von dieser Welt und jedes Mal wenn ich in diese Themen eintauche oder mich darüber unterhalte und solche Wörter höre dann bin ich einfach entspannt und beruhigt und denke mir ja es ist so wie du es fühlst Vertrau darauf Es ist schon das richtige Gefühl Und es ist einfach anders und Du darfst es fühlen.
00:09:01: Also es ist auch ein unheimlich schönes Gefühl aber Klar, natürlich im Alltag.
00:09:06: Und so einfach in unserer zeitlichen Taktung, die nun mal da ist, musste ich auch lernen damit umzugehen und das geht auch.
00:09:15: Aber ich genieße diese Momente der Entgrenzung, Befreiung oder des Entkörperns entmaterialisieren es sehr.
00:09:26: Das sind jetzt alles Begriffe mit denen ich das beschreiben würde was passiert wenn man Chigong-Zustand taucht, wo dann eine Öffnung, Entspannung und Verbindung mit dem Kosmos, mit dem Ganzen wie man es auch immer nennen mag.
00:09:46: Die dann einfach unheimlich verbindend und wohltuend und geborgen sich anfühlt weil wir uns von allem loslösen was wir meinen zu haben.
00:10:01: Prozess des Loslassen-Übens.
00:10:03: Ich kann mich an eine Übung erinnern von dir, Stefan die auch schon eher fortgeschritten ist wo wir so Schritt für Schritt uns langsam geöffnet haben wie so losgelöst erst noch von unserer Haut den darunter liegenden Schichten.
00:10:19: und irgendwann war das Skelett da und wir blicken so auf uns von außen auf dieses lichtvolle G erfülltes Skelett Hast du kurz angeleitet eben?
00:10:32: Auch das löst sich für einen Moment auf, aber du brauchst keine Angst haben.
00:10:36: Du verschwindest nicht!
00:10:37: Du bist trotzdem noch da.
00:10:39: es geht nur darum Kurz diese Entkörperung zu spüren wahrzunehmen Nicht in die Angst zu gehen oder in Panik Sondern trotzdem zu spühlen.
00:10:50: Es ist trotzdem noch was da und ich bin eigentlich noch ganz.
00:10:54: Es ist kein Verlust.
00:10:56: Und also das war für mich Wirklich ein entscheidender Moment in der Übungspraxis, diese Übung durchzugehen und diesen Prozess zu merken.
00:11:09: Und da hat sich auch nochmal sehr viel befreit oder im Loslassprozess eröffnet.
00:11:18: Du sprichst da etwas an was ja auch dann aufkommt?
00:11:23: Zumindest fäll ich das ein bisschen raus... dass ich das beruhigt hatte oder vielleicht das Sicherheit gegeben habe, du löst dich nicht ganz auf.
00:11:32: Das kommt ja oft dieser Idee wenn ich mein Geist meine Kontrolle voll loslasse.
00:11:36: da gibt es eine schöne tibetische Parabel dazu Wenn du in der Meditation voll einfach loslässt den Geist einfach gehen lässt.
00:11:45: In hohen Meditation kann man dann wirklich reinkommen auch noch im Chigung Dass man wirklich so ein Gefühl hat.
00:11:49: man ist eins mit dem Kosmos und er kannte unter Gedanke kommen kommt der Geist wieder zurück.
00:11:55: Und die sagen, das ist wie wenn du ein Vogel in einem Käfig hast und du bist mit diesem Vogel im Käfig auf hoher See mitten auf dem Ozean.
00:12:06: nirgends ist eine Insel.
00:12:08: dann kannst du den Vogel freilassen weil wohin sollt er zurückgehen?
00:12:12: Er wird immer wieder zurückkehren aufs Schiff.
00:12:13: es gibt nichts anderes.
00:12:15: und genauso ist es mit unserem Geist.
00:12:17: wir können den loslassen.
00:12:18: wohin sollte er gehen?
00:12:20: In einem anderen Körper?
00:12:21: Dich
00:12:21: besuchen,
00:12:22: z.B.?
00:12:24: Da wird wieder zurückkommen!
00:12:25: Aber der kann seine Zeit nehmen, wo er einfach ganz weg ist von unserem Körper, von unserem Alltag und unseren Sorgen und allem und einfach weg ist.
00:12:34: Und da kommt wieder zurück keine Angst.
00:12:37: Meistens früher als es uns lieb ist.
00:12:38: Von dem her... Diese Angst ist nicht richtig.
00:12:42: und du sagst doch wieder dieses Auflösen des Körpers Ja, das kann es auch wieder abgefahren wirken.
00:12:50: Das ist ja im Buddhismus sagt man ja auch aus einem Marjana-Buddhismus gibt es ja diesen Spruch Herzen der Form ist Leerheit, Leerheid ist Form.
00:13:01: also jede Form ist leer.
00:13:03: aber die Lehre bildet auch wieder eine Form und auch das wirkt wieder so völlig abgefahrene auf uns und das deutet darauf hin dieser Körper ist eigentlich leer.
00:13:13: Und auch hier wieder haben wir etwas, was die moderne Physik ja bestätigt und gar nicht so modern.
00:13:19: Wissen wir schon seit über hundert Jahren, oder?
00:13:21: Das eigentlich ... ... neunundneunzig, neunneunnein, also glaube ich, sieb.
00:13:27: von hinten kommen
00:13:29: Prozent... Ich habe jetzt nicht mitgezählt!
00:13:32: Prozent unseres Körpers sind Lehrerraum.
00:13:36: Lehrerraum – Wir werden ein unsichtbares Häufchen Wirklich vom bloßen Auge nicht sichtbar oder nur so ein Staubwäufchen, wenn wir allen leeren Raum aus den Atomen rausnehmen würden.
00:13:50: Die uns ausmachen und... Also es ist wirklich so das unser Körper relativ ist aber natürlich weil wir neben ihnen im Alltag so fest war.
00:14:01: und ja klar wir sind mit diesem Körper solange wir leben das ist schon klar.
00:14:04: aber dann manchmal in der Übung zu spüren nein und so eine Übung wie du es vorhin beschrieben hast sich einfach mal ... in diese Vorstellung zu geben.
00:14:12: Nein, dieser Körper löst sich auf und da kommt dann aber auch wieder zurück!
00:14:16: Wir verlieren ihn nicht!
00:14:17: Auch das ist ja so.
00:14:17: was!
00:14:20: Ja?
00:14:20: Das wird nicht... Also die Debater sagen es gibt wirklich den Regenbogenkörper dass also Leute wenn die ganz hoch sind in solchen Übungen sich wirklich am Schluss ein Regenburger Licht auflösen und dann bleiben nur noch die Nägel und die Haare und die Zähne zurück.
00:14:37: Aber das ist die höchste Stufe.
00:14:40: Da müssen wir uns keine Sorgen machen, dass das geschieht.
00:14:44: Du kennst meine Ziele noch nicht?
00:14:48: Oder musst du noch ein bisschen üben ohne No-Fans.
00:14:51: Das ist jetzt nicht böse gemeint.
00:14:52: Aber ich glaube ... es braucht noch einen Moment!
00:14:56: Ja, ich hab mich an den Moment erinnert, wo ich mich vorher hier am Schienbein angehauen habe.
00:15:01: Da war ich doch sehr körperlich unterwegs.
00:15:05: Ja und dann gibt's eben auch so schöne Momente wie das Hirsekorn dass man sozusagen
00:15:12: im
00:15:12: eigenen Raum, zum Beispiel im Brustraum das Gefühl hat da ist unendlicher Raum.
00:15:20: Da ist der Kosmos drin und vielleicht sieht man dann sogar die Milchstraße im eigenen Körper drinnen?
00:15:27: oder hat es so ein Gefühl von dieser unendlichen Weite?
00:15:30: Und darum geht es!
00:15:33: Oder auch, dass sich die Relation umdrehen oder so.
00:15:36: Da gibt es ganz viele Möglichkeiten ... die einfach sehr spannende Erfahrungen sind.
00:15:41: Und ich sage das nicht, es ist so... Ich möchte hier nichts festlegen.
00:15:45: da bin ich immer ein bisschen skeptisch wenn Leute sagen wie Zeit ist so und so.
00:15:49: Weißt du was ich meine?
00:15:51: oder dass mittengrößen ist so?
00:15:54: Sondern ja!
00:15:56: Es ist sicherlich so wie wir es wahrnehmen in unserem Alltag.
00:16:01: Es ist sehr viel tiefer, sehr viel komplexer, sehr viele weiter und sehr viel offener.
00:16:05: Und da manchmal wegzugehen, in der Übung weg zu gehen von unseren Starnkonzepten und dem Festhalten an diesen.
00:16:14: Und einfach mal zum Erken der Körper ist auch viel offener als ich meine oder... Da ist viel mehr Raum im mir drin geistiger energetischer Raum als ich denke.
00:16:26: Ja, da fällt mir auch eine Übung ein die mit ja auch schon Anfängerinnen und Anfängern gerne Mach, um erst mal zu spüren.
00:16:36: Welchen Raum nehme ich eigentlich ein?
00:16:38: Wenn ich mich jetzt wahrnehme wie ich da sitze und spüre, welchen Raum sozusagen gönne ich mir, gewähr' ich mir Und wenn ich dann paar Mal atme und den Brustraum öffne Wie sich das verändert.
00:16:51: Das sind schon so kleine Übungen die die dieses Raum verstanden ist oder das Raum fühlen ja auch unheimlich verschieben und dann plötzlich ist so eine Weite im Brustraum.
00:17:02: Ich könnte die Welt umarmen, da kann man wirklich ganz tolle Sachen mit Atemübungen schon erreichen.
00:17:10: was mir noch einfällt war genau du hast in einer unserer früheren Folgen hast du gesagt beim Wandern habe ich quasi den Weg jetzt so, den unmittelbaren nächsten Schritt vor Augen.
00:17:26: Aber gleichzeitig bin ich auch schon oben am Gipfel angekommen und das ist wie gleichzeitig.
00:17:33: Und da sind immer wieder Aspekte oder Momente die mir im Leben begegnet sind wo ich das Gefühl habe irgendwie hab' ich gar nicht.
00:17:46: Bin ich nicht ganz überzeugt davon dass das Leben so linear verläuft sondern dass alles gleichzeitig stattfindet.
00:17:53: So habe ich mir z.B.
00:17:54: auch versucht, so was zu erklären wie des Javues oder wenn Menschen vorträumen sie träumen etwas und zwei Tage später passiert ist und Sie haben genau diese Situation geträumt.
00:18:05: Und dann hab' ich mal ein Film gesehen während einer Busfahrt.
00:18:08: das war ganz witzig.
00:18:10: In diesem Film ging es darum eine Person steht an der Straße.
00:18:14: An dieser Straße gibt's quasi wie so ne T-Kreuzung und ein Auto fährt einfach mit einer so großen Geschwindigkeit vorbei dass die Person es nicht sieht.
00:18:24: Aber das Auto ist vorbei gefahren, aber die Person hat es nicht gesehen.
00:18:27: Weil's einfach zu schnell vorbeifuhr.
00:18:29: und in diesem Moment hat sich für mich so eine ... Das war eigentlich der Moment wo ich mir dachte, Moment mal!
00:18:35: Das könnte ja alles gleichzeitig sein, einfach in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und hier könnte um uns herumkönnte auch eine Parallelwelt stattfinden, die viel schneller abläuft für unser Auge nicht wahrnehmbar.
00:18:49: Und so kam ich in dieses Ach.
00:18:51: so passiert das mit den Deja-Vues.
00:18:52: Vielleicht ist ja alles gleichzeitig, vielleicht bin ich gerade heute geboren und heute gestorben und heute die, die ich bin?
00:18:58: Also ... Ja da gingen so Welten auch in meinem Kopf verrückt in alle Richtungen denken.
00:19:03: aber weil das Thema Zeit immer schon eine Rolle gespielt hat.
00:19:08: Und da musste ich dran denken an diesen Satz eben beim Wandern Ich bin zugleich unten und sogleich oben und vielleicht ist es eh gleichzeitig wir wissen es nicht Wir wissen es.
00:19:18: Ich
00:19:20: denke, auch hier finde ich wichtig solche Gedanken wie du hast gesagt verrückte Gedanken.
00:19:26: Genau die lösen uns von unseren starren Konzepten und das ist super gut da mal reinzugehen.
00:19:33: Es gibt zum Beispiel eine Tibetischen Traditionen.
00:19:35: Gibt es ganze Belehrungen die darauf eingehen?
00:19:40: Die sind sehr komplex dir deine starren Vorstellungen wie sozusagen loszulassen.
00:19:47: Zum Beispiel habe ich einmal eine erlebt Da hat zwei Stunden darüber gesprochen, dass eigentlich alles was wir tun sinnlos ist.
00:19:54: Also nicht sinnlos!
00:19:57: Dass es keine Entwicklung gibt sozusagen und das ist auch wieder... letztendlich ging es darum, es ist eh alles schon da.
00:20:06: Aber er hat auf eine sehr komplexe Art, eine traditionelle Belehrung hergelegt und am Schluss war der einfach wirklich nur Raum.
00:20:13: man hat aufgegeben.
00:20:17: So geht es mir manchmal auch, wenn ich mal versuche was zu verstehen von moderner Physik oder eben so eine Physikerin.
00:20:23: Wie die über Zeit nachdenken, Zeit und Raum.
00:20:26: Wenn ich mich da mal etwas lesen zu lesen, versuche dann geht's mir auch so.
00:20:30: Da hört man irgendwann auf.
00:20:33: Und ... Dann kann man wunderbar meditieren nachher, kann man loslassen.
00:20:37: Die Gedanken sind weg und das öffnet sich von alleine in den Raum.
00:20:41: Aber für mich ist es immer falsch zu sagen Es ist so-und-so, sondern einfach mal zu öffnen und mal drüber nachzudenken, dass es anders sein könnte.
00:20:50: Aber auch so wissen.
00:20:51: wahrscheinlich ist die Realität nochmal jenseits von dem was wir uns im Moment gerade vorstellen können.
00:20:58: Wir sind nur ein bisschen rumspielen damit.
00:21:02: Ich finde das sehr spannend.
00:21:04: Ja also genau deswegen haben wir uns heute für diese Begriffe entschieden entkörpern Entgrenzung um da die Freiheit auch für euch zu eröffnen, mal loszulassen und zu spielen mit diesen Gedanken.
00:21:19: Wie empfinde ich es?
00:21:22: Was für eine Rolle spielt Zeit und Raum für mich?
00:21:25: Im Stellen Chigong gibt's wirklich viele Möglichkeiten da in Räume oder Nichträume einzutauchen um das auszuprobieren.
00:21:37: Ich hatte gerade noch ein Beispiel im Sinn, was mir gerade entfallen ist.
00:21:41: Deswegen würde ich dich einfach noch kurz plaudern lassen, Stefan bis es mir wieder einfällt.
00:21:47: Wunderbar!
00:21:48: Aber mich würde dann schon noch sehr interessieren, was du als Übung gesagt hast und ob du die anleiten möchtest.
00:21:54: aber mal schauen... Vielleicht können wir deine kleine Übung nachher noch machen?
00:22:00: Aber was mir da noch in den Sinn gekommen ist, ist so etwas ganz banales.
00:22:05: Wir haben zum Beispiel Übungen mit der Lotusblüte und die haben wir im Unterbrauch, das könnte so etwa stimmen.
00:22:12: Und dann lassen wir sie durch den Körper wandern und dann ist dem Steißbein drin.
00:22:16: Dann ist es ja eine Minilotusblüthe.
00:22:19: also die Relation stimmen überhaupt nicht mehr.
00:22:23: und trotzdem fühlt sich wenn wir in die Übung reinkommen völlig richtig weil auf dieser Ebene spielen diese normalen Relation keine Rolle oder andere Dinge wie mit der Visualisierung, mit einem Berg.
00:22:37: Da ist dieser Berg und vielleicht das erste Berg vor uns.
00:22:41: aber mit der Zeit ist es so dass der Berg und ich ein sind oder der Berg dann in mir drin ist und das ergibt sich in der Übung.
00:22:50: also die Größenverhältnisse fangen an sich aufzulösen.
00:22:56: natürlich kann man sagen klar das ist ja nur eine Vorstellung oder das ist hier nur eine innere Wahrnehmung das ist nicht real klar.
00:23:03: das isso Auch hier, wie sehr halten wir an dem Fest manchmal.
00:23:09: Auch dort wo wir nicht festhalten müssen und dort einfach schon mal zu sagen, boah!
00:23:13: Es ist alles möglich auf der Ebene des Geistes.
00:23:18: Es gibt keine Grenzen für den Geist.
00:23:21: Ich kann in dem Moment im Geist sein, wo immer ich will Und auch hier wieder Kinder die träumen sich überall hin Die fantasieren sich überallhin in jedem Moment oder?
00:23:33: und dann sind sie halt in dem Moment auf Mount Everest oder ja, an einem anderen Ort.
00:23:41: Und das genau das können wir machen!
00:23:42: Wir können in der Übung überall hingehen... ...und in der Meditation aber auch im Tigung machen werden.
00:23:49: Wir versetzen uns in eine geistige Landschaft, wir sind beim Berg, wir üben mit den Bergen Aber wir sind hier in der lauten Stadt, aber in unserem Geist gehen wir dorthin und wenn wir dort wirklich diese Begrenzung durch die sogenannte Realität loslassen, dann können wir da wirklich auch in eine Verbindung gehen mit diesem Berg.
00:24:08: Dann spüren wir den so stark wie wenn wir wirklich physisch dort sind und darum geht es letztendlich.
00:24:17: Das andere, wie's dann wirklich ist, das werden wir nie wirklich erfahren oder vielleicht, wenn wir tot sind nicht... Wir wissen es nicht aber das ist okay!
00:24:26: Aber zu wissen, wir können da viel weitergehen dieses Festhalten an diesen Konzepten, das bringt uns gar nicht.
00:24:35: Und wie gesagt es ist ja nicht so dass wenn wir wissen diese Tischplatte die ich hier vor mir habe eigentlich nicht so fest ist wie sie aussieht oder dieser Stein der ist ja genauso durchlässig oder fast so durchläßig für unser Körper oder gefasst so viel leerer Raum.
00:24:54: aber Deswegen ist es ja nicht so, wenn ich mir jetzt an diesen Tisch mit dem Elbogen auflehne dass der Elbong durchfällt.
00:25:05: Weil das durchlässig ist!
00:25:06: Es hat immer noch diese reale Qualität.
00:25:08: also wir müssen keine Angst haben, dass unsere gewohnte Welt zusammen fällt, wenn wir diese Konzepte mal loslanden zumindest in der Jigung Übung aber vielleicht manchmal auch im Alltag ein bisschen loslassen.
00:25:20: die Welt bleibt immer noch einigermaßen stabil Die Erde wird immer noch einigermaßen fest sein, ein Stein wird hart bleiben.
00:25:34: Wobei es ja Bäume gibt die durch Zäune durchwachsen.
00:25:37: und dann habe ich mir auch schon gedacht wenn ich mich jetzt hier anlehnen würde und sehr lange hier stehen würde, würde ich eigentlich auch durch den Zaun durchwachen.
00:25:46: verrückte Ideen, aber eine schöne Sache die mir auch eingefallen ist während du erzählt hast dieses Wir sind in der lauten Stadt und das war.
00:25:53: am Anfang als ich zum stillen Chigong gekommen bin habe ich mir gedacht oh Ich wünsche mir irgendwann so weit zu sein dass ich hier mitten an der Kreuzung stehen kann Und mich das alles was da um mich herum passiert nicht mehr tangiert sondern ich mich in einen Zustand versetzen kann wo ich mich wie abkoppeln kann eben mit was anderem verbinden, um einfach in der umgebenden lauten Stadt trotzdem entspannen zu können.
00:26:22: Und tatsächlich habe ich kurz zurückgeblickt während du es erzählt hast – es ist geschafft!
00:26:28: Dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen.
00:26:31: Inzwischen kann ich das mir gar nicht so bewusst aufgefallen weil's sich so entwickelt.
00:26:37: Schritt für Schritt aber kann ich in sehr lauten Umgebungen mich in einen meditativen Zustand versetzen und wenn ich es brauche, kurz entspannen, ausruhen.
00:26:49: Wieder andocken an die Quelle, an das eigene Sein.
00:26:55: Schön, wenn so ein Wunsch der am Anfang da war jetzt.
00:27:00: Realität ist
00:27:01: ... Das
00:27:01: freut gerade mein Herz.
00:27:04: Hm, ja.
00:27:05: Sehr schön!
00:27:09: Hast du grad eine Idee für ne die wir gleich zum Abschluss machen könnten oder?
00:27:15: Wir können es versuchen.
00:27:16: Ich habe eine Vorstellung, ich weiß nicht ob's alle mitnimmt aber wir probieren sie einfach.
00:27:20: Es ist...
00:27:25: Ja wir versuchen nicht.
00:27:26: Ich verrate es im Vorfeld damit man einfach weiß worauf man sich einlässt.
00:27:32: Wir würden einfach kurz zum Schwäben ins Universum reisen und Und wie die Erlaubnis Freiheit nehmen, ein Schwachstadt hier zu sein oben im schwererlosen Raum in der schönen funkelnden Dunkelheit von oben auf die Erde runterzublicken und da einfach mal zu spüren welcher Raum öffnet sich wenn wir da so schwerelos schweben?
00:27:59: versuchen wir es.
00:28:06: Für alle die sich jetzt eben ausklinken möchten das wird danach keine Theorie in dem Sinne mehr folgen.
00:28:14: wir schließen mit der Übung ab Dann könnt ihr es gerne nachholen oder euch jetzt eben verabschieden.
00:28:20: Danke, dass Ihr dabei wart und der Rest findet wie jedes Mal bei unserer Übungen.
00:28:58: Innen und unten Richtung Unterbauch gerichtet.
00:29:01: Du blickst nach innen, spürst nachinnen, horchst und fühlst nachInnen.
00:29:11: zwischen den Augenbrauen wird es weit.
00:29:19: Dein Lächeln entsteht auf deinen Lippen und durchwandert dein ganzen Körper.
00:29:32: Komm jetzt erstmal hier an wo du bist schon im Durch die Anziehungskraft beeinflusst.
00:29:40: wie sich der Abdruck von deinem Gesäß auf der Sitzunterlage anfühlt.
00:29:47: Die Füße am Boden, du spürst die Schwerkraft und lass mal alles los!
00:29:53: Erleichter dich sozusagen in dem Sinne dass Du das ganze Gewicht nach unten hin abgibst, Dich die Erde stützen halten darf.
00:30:06: Lass Dich halten, lass Dich stützen und dann stell Dir einfach mal vor, dass Du Richtung Sternenhimmel blickst in diese Dunkelheit, wo es funkelt.
00:30:27: Und wenn du Lust hast dahin zu reisen dann begib dich dorthin in diesen schwerelosen Raum.
00:30:39: Nimm die Dunkelheid um dich herum wahr das Funkeln der Sterne aber auch die Leichtigkeit, die fehlen des Schwerkrafts eben schwerlos.
00:31:01: Du schwebst ganz leicht luftig Drehst dich vielleicht Schwimmst ein bisschen, blickst von oben auf die Erde herab.
00:31:21: Beobachte was macht es mit dir wie?
00:31:25: Was verändert sich?
00:31:30: Kannst du besser aufatmen?
00:31:36: Alles darf sein!
00:31:47: Auch ein Lächeln darf entstehen, dass du jetzt mal spielerisch im Kosmos schwebst.
00:31:51: Das ist ... Ein Spiel.
00:31:54: Deine Übung.
00:32:02: Lasst alle Erwartungen los.
00:32:05: Gib dich dem Raum hin, dem neuen Raum.
00:32:18: Sehr gut Eine schöne Kostprobe.
00:32:27: Damit du uns nicht abschwebst, würde ich sagen, begeben wir uns jetzt wieder alle zusammen auf die Erde zurück.
00:32:36: Komm in deinem Raum an!
00:32:38: Auf deinem Stuhl und auf deinem Platz.
00:32:43: spüre dich, spüre deinen Körper hinein in die Umgebung.
00:32:48: Wieder die Verbindung zur Erde, zur Sitzunterlage und lenke deine Aufmerksamkeit zum Unterbauch.
00:33:01: Sammel alle Energie ein, die sich um dich herum ausgebreitet hat.
00:33:05: Sie fließt zu dir zurück, verdichtet sich, speichert sich in deinem Unterbauch und dann darfst du wieder langsam die Augen öffnen und deine Umgebung wahrnehmen.
00:33:25: Nimm hier und jetzt willkommen zurück von deiner Kosmosreise!
00:33:38: Ich hoffe ihr seid wieder gut gelandet
00:33:40: und
00:33:41: ich freue mich, dass ihr dabei wart.
00:33:44: Und wenn ihr mögt, empfehlt euch diesen Podcast weiter.
00:33:49: Vielleicht können andere auch davon ein bisschen inspiriert werden, kriegen neue Ideen.
00:33:54: Wir werden euch dankbar dafür!
00:33:57: Wenn ihr Ideen habt im Putz
00:34:02: auch geticken,
00:34:04: dann meldet es euch direkt bei uns genauso wie wenn ihr mal für eine Stunde online oder live vorbeikommen wollt, oder für eine Behandlung.
00:34:12: Vielen Dank und bis bald!
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